Ab 19 Uhr in der „Repüblik“, Ursulastraße 6. Alle Mitglieder und Interessierten sind herzlich eingeladen!
11. April 2013 Jahreshauptversammlung der Initiative Stolpersteine für München e.V.
Beitrag lesenAm 18. April 2013 um 9 Uhr wird Gunter Demnig Stolpersteine für Sofie & Emanuel Gutmann auf privatem Grund vor dem ehemaligen Kaufhaus Gutmann in der Lindwurmstraße 205 verlegen.
Gleich danach – am 18. April 2013 um 10 Uhr – wird der Künstler drei weitere Stolpersteine in der Widenmayerstraße 16 im Lehel, ebenfalls auf privatem Grund, verlegen. Die Stolpersteine erinnern an Else & Julius Basch und Klara Strauß, die hier gewohnt haben.
Dokumente:
Flyer zur Verlegung in der Lindwurmstraße
Flyer zur Verlegung in der Widenmayerstraße
Stolpersteine auch in München!
Infoabend am 7. Februar 2013
um 19 Uhr in der „Repüblik“, Ursulastraße 6, München-Schwabing
mit
Zeitzeugen
und aktuellen Informationen über die Stolpersteine
und die besondere Situation in München
Musik von Nirit Sommerfeld & Band
Catering von Terry’s Curry Kitchen
Eintritt für Mitglieder und Nichtmitglieder frei
Für weitere Informationen:
Terry Swartzberg
(089) 411 54 771
(0170) 473 35 72
sayhi@swartzberg.com
Sonntag, 27.01.2013, 19:00
Vor 70 Jahren, im Februar 1943, rief Joseph Goebbels den „Totalen Krieg“ aus. Gedenkveranstaltung mit Vortragsprogramm im Fürstensaal der Bayerischen Staatsbibliothek.
Begrüßung und „Ein Fünfjähriger erlebt 1943“
Dr. Oskar Holl, Vorsitzender des Bezirksausschusses Maxvorstadt
Europäische Erinnerungsarbeit in München
Klaus Bäumler
Joseph Goebbels, der „Totale Krieg“ und die Ermordung der Juden Europas
Prof. Dr. Peter Longerich, München und London, Mitautor des Ausstellungskonzepts für das NS-Dokumentationszentrum München
Peter Longerich, geb. 1955, promovierte 1983 mit einer Arbeit zur NS-Propaganda in München und arbeitete bis 1989 am Institut für Zeitgeschichte. Er lehrt als Professor am Royal Holloway and Bedford New College der Universität London. Zur Zeit ist er Gastprofessor an der Universität der Bundeswehr München. Von seinen zahlreichen Veröffentlichungen sind in diesem Zusammenhang besonders erwähnenswert die Biographien über Heinrich Himmler (2008) und Joseph Goebbels (2010), die erstmals eine tiefenpsychologische Deutung dieser Führungsfiguren des Nationalsozialismus versuchen.
Musikalisches Memento
Almuth Siegel, Violine, Stipendiatin der Akademie des BR-Symphonieorchesters
Zum Eingang: J. S. Bach, Sonate für Violine solo Nr. 2, a-moll, BWV 1003, 1.Satz Grave
Zum Ausklang: Karl Amadeus Hartmann, Sonate für Violine solo Nr. 2 (1927), 1. und 2.Satz
In den Fürstensaal der Bayerischen Staatsbibliothek, Ludwigstraße 16, 80539 München laden ein:
Evang. Hochschulgemeinde TUM
Evang. Kirchengemeinde St. Markus
Evang. Stadtakademie München
Evang. Studentengemeinde LMU
Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.
Initiative „Stolpersteine für München“ e.V.
Kath. Hochschulgemeinde Hochschule München
Kath. Hochschulgemeinde LMU
Kath. Hochschulgemeinde TUM
Kath. Pfarrgemeinde St. Benno
Kath. Pfarrgemeinde St. Bonifaz
Kath. Pfarrgemeinde St. Joseph
Kath. Pfarrgemeinde St. Ludwig
Münchner Volkshochschule, Fachbereich Politik u. Gesellschaft
Weiße Rose Stiftung e.V.
und der Bezirksausschuss Maxvorstadt, Dr. Oskar Holl, Tal 13, 80331 München, Tel. 2280 2666
Mit Unterstützung des NS-Dokumentationszentrums München
Unser Vorstandsmitglied Janne Weinzierl bietet für Interessenten am 10.10.2012 die Führung zu jüdischen Schicksalen in Altschwabing an.
Treffpunkt ist um 16.30 Uhr die Stele zur Erinnerung an das jüdische Kinderheim in der Antonienstraße 7 nördlich der Münchner Freiheit:
Überall in Schwabing lebten bis in die späten dreissiger Jahre des vergangenen Jahrhunderts Münchner Bürger jüdischen Glaubens und auch solche, die durch die Rassegesetze der Nationalsozialisten zu Juden deklariert wurden, sie alle wurden ausgegrenzt, verfolgt und viele von ihnen deportiert und ermordet. Auf einem Rundgang ausgehend vom ehemaligen jüdischen Kinderheim werde ich einige Schicksale und bedeutende Institutionen aus diesem Stadtviertel erläutern,an die es keine sichtbare Erinnerung gibt. Die Führung dauert ca. 90 Minuten und endet an der Seidlvilla am Nikolaiplatz gegen 18.00Uhr
Am 20. November 1941 wurden 999 Münchner Juden nach Kaunas deportiert und wenige Tage später erschossen. Aus diesem Anlaß wird auf den Tag genau 70 Jahre später Gunter Demnig einen 12. Stein in der Kyreinstraße 3 für Eugenie Isaac verlegen. Der Ablauf der Veranstaltungen an diesem Sonntag, den 20. November ist:
11 Uhr: Matinée im Saal der MVHS Harras, Albert-Roßhaupter-Str. 8
WOLF EUBA: Lesung zur Einstimmung aus: Heimrad Becker – Textspuren – Bruchstücke – Sprachrudimente – Wie das Verbrechen der Sprache den tatsächlichen Verbrechen vorausgeht.
Dr. PETER DORSCH, Historiker: Nachbarschaft und Völkermord: Vor aller Augen ausgegrenzt – entwürdigt – entrechtet – deportiert – ermordet.
TERRY SWARTZBERG, 1. Vors. der Initiative Stolpersteine für München e. V.: Stolpersteine – ein weltweites Kunst- und Gedenkprojekt.
ab 12:15 Uhr: Gedenkweg zu HISTORISCHEN LERNORTEN mit Ziel Kyreinstraße 3
LEO BRUX, Historische Lernorte Sendling.
ab 13:15 Uhr: Der 12. Stein – Verlegung für Eugenie Isaac
GUNTER DEMNIG, Bildhauer
Dr. MEIKE ZWINGENBERGER, Eigentümergemeinschaft Kyreinstraße 3
18 Uhr Öffentliches Pressegespräch im „Theater im Fraunhofer“, Fraunhoferstr. 9
Gunter Demnig wird über seine Erfahrungen bei Verlegungen in ganz Europa und die Wirkung sprechen, die diese Messingplatten hervorrufen. Selbstverständlich wird auch zur Sprache kommen, daß Stolpersteine in München auf öffentlichem Grund noch immer verboten sind.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Am 19.10.2011 hat unser Vorstandsmitglied Janne Weinzierl wieder durch Altschwabing geführt. Überall in Schwabing lebten in den 1930er Jahren Bürger/innen, die aufgrund der Rassegesetze der Nazis verfolgt wurden. Beginnend mit dem ehemaligen jüdischen Kinderheim in der Antonienstrasse 7, endend in der Seidlvilla am Nikolaiplatz wurde eine andere Geschichte des Stadtteils erläutert.
Pressespiegel
09.11.2011 Süddeutsche Zeitung: „Vergessene Schicksale“
... offizielle Gedenksteine gibt es kaum. Der Stadtrat hat 2004 beschlossen, dass die von Bürgern gestifteten "Stolpersteine" des Kölner Künstlers Gunter Demnig nur auf Privatgrund verlegt werden dürfen.
Am Mittwoch, 13.7.2011 um 16.30 Uhr führt unser Vorstandsmitglied Janne Weinzierl durch Altschwabing: Treffpunkt ist in der Antonienstr. 7, vor der Stele zur Erinnerung an das jüdische Kinderheim. Überall in Schwabing lebten in den 1930er Jahren Bürger/innen, die aufgrund der Rassegesetze der Nazis verfolgt wurden. Sie waren angesehene Bürger unserer Stadt, die ab 1933 ausgegrenzt wurden, dann entrechtet und schließlich deportiert und ermordet. Denjenigen, denen der Weg ins Exil gelang, standen häufig vor einem Nichts, oder wurden in den von Deutschen besetzten Ländern Europas dann doch noch Opfer der Verfolgung. Beginnend mit dem ehemaligen jüdischen Kinderheim in der Antonienstrasse 7, endend in der Seidlvilla am Nikolaiplatz wird eine andere Geschichte des Stadtteils erläutert.
Dokumente:
411_Einladung_Corso_2010.pdf
Dokumente:
418_Einladung_Milbertshofen.pdf
Eingeladen sind alle, die etwas über das Thema Stolpersteine erfahren wollen. Ziele des Treffens sollen offener Gedankenaustausch, gegenseitiges Kennenlernen und die Planung der zukünftigen Arbeit der Initiative sein.
Die Veranstaltung mit Vortrag und Gespräch am 5. Oktober 2009 im Kunstpavillon, mit der die drei politischen Opfer des Nazi-Regimes Antonie Pfülf, Hermann Frieb und Walter Klingenbeck geehrt wurden, war in mehrfacher Hinsicht ein voller Erfolg. Für sie liegen seit November 2008 "Stolpersteine" in der Halle. Im Beisein von Stadtrat Dr. Florian Roth (Fraktion Die Grünen/Rosa Liste) sowie mehreren Mitgliedern der Bezirksausschüsse versammelten sich mehr als siebzig Teilnehmerinnen und Teilnehmer, um die Vorträge von Dr. Andreas Heusler (Abteilungsleiter im Stadtarchiv) und von Klaus Bäumler (langjähriger Vorsitzender des Bezirksausschusses Maxvorstadt) mit ihren Überlegungen zum Widerstand gegen den Nationalsozialismus sowie mit der zeitgeschichtlichen Einbettung der Lebensgeschichte der drei Münchner Opfer zu hören. In seiner Begrüßung drückte der Vorsitzende der "Initiative Stolpersteine für München e.V.", Reiner Bernstein, seine Freude darüber aus, dass Gunter Demnig vor kurzem den Joseph-Neubauer-Preis der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf erhalten und der Zentralrat der Juden in Deutschland die Ehrung in einer Pressemitteilung begrüßt hat. Im Anschluss an die Vorträge entspann sich eine lebhafte Diskussion. Zur Genugtuung der Veranstalter gingen anschließend ungewöhnlich zahlreiche positive Rückmeldungen aus dem Zuhörerkreis ein. Der Verein dankt den beiden Referenten dafür, dass sie ihre Vorträge für unsere Homepage zur Verfügung gestellt haben.
Dokumente:
673_Kunstpavillon-Baeumler_05.10.09.pdf
674_Kunstpavillon-Heusler_05.10.09.pdf
675_Flyer-Kunstpavillon_05.10.09.pdf
Am Vormittag und am Mittag des 17. Mai 2009 werden in München auf privatem Grund in der Haydnstraße und in der Kyreinstraße von Gunter Demnig insgesamt 13 Stolpersteine verlegt.
Dokumente:
680_090517-haydnstr.pdf
681_090517-sendling.pdf
Pressespiegel
18.05.2009 Süddeutsche Zeitung: „Stolpersteine der Erinnerung“
Mahnmale für Nazi-Opfer aus der Kyreinstraße
Original-Beitrag
18.05.2009 Sendlinger Anzeiger: „Mit dem Kopf und dem Herzen stolpern“
Die Kritik, die Stolpersteine ermöglichten, dass auf den Namen der Opfer herumgetrampelt werden könne, wies der Bildhauer zurück: "Wer die Namen auf den Steinen lesen will, muss eine Verbeugung vor den Opfern machen", meinte [Gunter Demnig].
Original-Beitrag
11.05.2009 Sendlinger Anzeiger: „Elf Stolpersteine für die Kyreinstraße“
Angestoßen durch die zeitgeschichtliche Stadtteil- und Erinnerungsarbeit der Initiative Historische Lernorte Sendling hat sich die Eigentümergemeinschaft an der Kyreinstraße 3 entschlossen, ein [...] Zeichen der Erinnerung zu setzen. Dies erfolgt unter der Federführung der Initiative Stolpersteine für München e.V.
Original-Beitrag
Am Samstag, den 16. Mai 2009 findet in der Musikhochschule (Arcisstraße) das Treffen von Stolperstein-Initiativen aus ganz Deutschland statt.
Dokumente:
706_090516-treffen-einladg.pdf
Der Kölner Künstler Gunter Demnig verlegt in der Schwabinger Viktor-Scheffel-Straße 14 und 16 Stolpersteine für vier Opfer des Naziregimes. Die Steine werden direkt an den öffentlichen Gehsteig angrenzend auf Privatgrund gesetzt.
Am Samstag, dem 1. September 2007, verlegt der Kölner Künstler Gunter Demnig in der Viktor-Scheffel-Straße 19 den ersten Stolperstein in München zur Erinnerung an die Deportierten und Ermordeten des Naziregimes.
Nachdem der Stadtrat im Juni 2004 die Installation dieser kleinen Messingplatten auf öffentlichem Grund verboten hat, ist die „Initiative Stolpersteine für München“ dankbar dafür, dass nunmehr des Nazi-Opfers Heinrich Oestreicher gedacht werden kann. Der Kaufmann wurde im Juli 1942 aus seiner Wohnung in der Schwabinger Viktor-Scheffel-Straße 19 nach Theresienstadt verschleppt, wo er im März 1943 ermordet wurde.
