Am 2. Oktober um 16.30 beginnt in der Antonienstraße 7 vor dem ehemaligen Jüdischen Kinderheim die Führung zu jüdischem Leben und Schicksalen in Altschwabing. Es wird gezeigt wer spurlos gewaltsam aus der Stadt  entfernt wurde. Eine Spurensuche, die viele erschreckende Ergebnisse hervorbringt! Dauer des Rundgangs ungefähr 90 Minuten und führt zur Seidlvilla am  Nikolaiplatz, er ist umsonst und draussen und ich freue mich auf viele neugierige Teilnehmer! Es werden virtuelle Stolpersteine gesetzt!

 

22. Juli 2014

19 Uhr 

Jüdisches Museum München, St.-Jakobs-Platz

Moderation: Amelie Fried

47.000 Stolpersteine sind bereits verlegt – in mehr als 1.100 Städten in 18 Ländern Europas.

Jeder einzelne Stolperstein erinnert an ein Opfer des Naziterrors.

Jeder einzelne Stolperstein wurde von einem Menschen gespendet: von Angehörigen, heutigen Hausbewohnern, einstigen Freunden und Mitbewohnern oder anderen Bürgern, die an Leben und Tod der Ermordeten erinnern wollen.

Auch in München sind mittlerweile knapp 250 Stolpersteine für jüdische, christliche, politisch anders denkende, homosexuelle oder behinderte Menschen gespendet und angefertigt worden - obwohl die Stadt ihre Verlegung auf öffentlichem Grund verbietet.

Diese unverlegten Stolpersteine werden erstmals der Öffentlichkeit präsentiert – von Spendern und Angehörigen der Opfer.

Wer sind die Spender der Stolpersteine?

Wer sind die Opfer, an die sie erinnern möchten?

Was spricht für, was gegen Stolpersteine als Form des Gedenkens?

Informieren Sie sich – und diskutieren Sie mit!  

Programm

Paten begründen, warum sie einen Stein gespendet haben

Doris Doerrie, Gisela Heidenreich u.a.m. verlesen Statements von KZ-Überlebenden

Rabbiner Tom Kucera, Stadtrat Dr. Florian Roth und Prof. Dr. Michael von Cranach diskutieren mit Amelie Fried was für und gegen Stolpersteine als Form des Gedenkens spricht  

Aufgrund des begrenzten Platzangebots bitten wir um Anmeldung unter initiative@stolpersteine-muenchen.de oder 0170.4733572

 

Sie waren Händler und Ärzte, Friseure und Universitätsprofessoren. Doch vor allem waren sie eines: alteingesessene Münchner Bürger. Darunter waren unzählige Kinder, die in den Tod geschickt wurden. Wer nach der Machtergreifung der Nazis als Jude deklariert wurde, wurde gedemütigt, verfolgt, deportiert. Diejenigen, denen der Weg ins Exil gelang, standen häufig vor dem Nichts, oder wurden in den von Deutschen besetzten Ländern Europas dann doch noch Opfer der Verfolgung. Janne Weinzierl führt zu Orten der Erinnerung  und wir hören von bewegenden Schicksalen, die ohne ihr Engagement vergessen wären. Eine dieser Geschichten ist die der jungen jüdischen Ärztin Dr. Magdalena Schwarz, die sich den Nationalsozialisten widersetzte, im Gefängnis saß und von Kollegen gerettet wurde. Der Gang durch Schwabinger Straßen endet in der Seidlvilla am Nikolaiplatz

Führung zu jüdischen Schicksalen in Altschwabing am 5.Juni 2014 um 17.00Uhr: Treffpunkt an der Stele zur Erinnerung an das jüdische Kinderheim in der Antonienstr. 7 Dauer etwa 90 Minuten

Donnerstag, 22. Mai um 13.30
Von-der-Tann-Straße 7

mit Gunter Demnig, Bildhauer und Schöpfer der Stolpersteine

und

Prof. Dr. Michael von Cranach

Ehem. Ärztlicher Direktor des Bezirkskrankenhauses Kaufbeuren,
Leiter der Arbeitsgruppe „Psychiatrie und Fürsorge im Nationalsozialismus“

 

Rund 250.000 Todesopfer sind die bittere und grausame Bilanz der von Hitler angeordneten „Euthanasie“. Historiker bewerten diese groß angelegte Mordkampagne als „Probelauf für den Holocaust“, da viele der Tötungsmethoden der Shoah an diesen Opfern ausprobiert und perfektioniert wurden.

Eines der Opfer war Max Sax. Ärzte der Heil- und Pflegeanstalt Eglfing-Haar, der Vorgängerklinik des heutigen Krankenhauses Haar, ließen ihn am 30. Juli 1943, in seinem 71. Lebensjahr, vorsätzlich verhungern.

Führender Kopf in der Aufklärung und Aufarbeitung dieser massenhaft und systematisch betriebenen Morde ist Prof. Dr. Michael von Cranach, Leiter der Arbeitsgruppe „Psychiatrie und Fürsorge im Nationalsozialismus.

Der Gedenkstein für Max Sax ist der 27. Stolperstein, der in München verlegt wird und zugleich der erste, der an ein Opfer der Krankenmorde erinnert. Sämtliche Steine liegen auf Privatgrund, da ihre Verlegung auf öffentlichem Grund per Stadtratsbeschluss 2004 verboten wurde.

Damit bildet München eine große Ausnahme. Denn mittlerweile gibt es in 18 Ländern Europas rund 46.000 Stolpersteine. Sie liegen in mehr als 1.100 Städten, darunter 55 in Bayern. Damit bilden die Stolpersteine das größte Kunst- und Gedenkprojekt der Welt. Ihre große Verbreitung verdanken die Stolpersteine der überwältigenden Unterstützung aus allen Opfergruppen.

Im September 2014 wird der Münchner Stadtrat eine Anhörung über die Stolpersteine veranstalten und erneut über deren Verlegung auf öffentlichem Grund abstimmen.

Weitere Informationen sind dem untenstehenden Flyer zu entnehmen:


Dokumente:
10998_stolpersteine_flyer_mai14_web.pdf

Gunther Demnig verlegt am 21. Dezember 2013 in München Stolpersteine für zwei Mitglieder von Jehovas Zeugen, die wegen ihrer Überzeugung von den Nazis verfolgt und nach langem Leidensweg ermordet wurden.

Der erste Stolperstein – für Viktoria Klimm – wird um 10 Uhr in der Entenbachstraße 45 in der Au verlegt. Um 11 Uhr folgt die Verlegung eines weiteren Steines – für Rosa Günther – in der Isartalstr. 34 in der Isarvorstadt.

Beide Verlegungen erfolgen auf Privatgrund, denn anders als in mittlerweile 1.100 deutschen und europäischen Städten ist die Verlegung von Stolpersteinen auf öffentlichem Grund in der bayerischen Landeshauptstadt durch einen Stadtrats-Beschluss untersagt.

Weitere Informationen sind dem untenstehenden Flyer zu entnehmen:


Dokumente:
9846_verlegung_dez13.pdf

Am 5. August 1943 wurde Walter Klingenbeck im Alter von 19 Jahren im Gefängnis München-Stadelheim hingerichtet, weil er ausländische Radiosender gehört und zum Widerstand gegen das NS-Regime aufgerufen hatte.

Walter Klingenbeck war Mitglied in der katholischen Jungschar St. Ludwig, bis diese 1936 – wie alle anderen kirchlichen Jugendverbände – aufgelöst und in die Hitler-Jugend überführt wurde. Nach Abschluss der Schule begann Walter bei der Firma Rohde & Schwarz eine Lehre zum Schaltmechaniker, wo er die Gleichaltrigen Daniel von Recklinghausen, Hans Haberl und Erwin Eidel kennen lernte. Ab Frühjahr 1941 trafen sich die Jugendlichen regelmäßig in Klingenbecks Wohnung zum „Schwarzhören“ ausländischer Radiosender. Einem Aufruf der BBC an ihre deutschen Hörer folgend, pinselten sie im August 1941 mit schwarzer Ölfarbe das V für Victory als Zeichen der alliierten Siegeszuversicht an rund 40 Hauswände und Straßenschilder in Bogenhausen sowie vor die SS-Kaserne in Freimann. Die technikbegabten Jungen riefen zudem mit einem selbst gebastelten Kurzwellensender zum Widerstand auf. Am 26. Januar 1942 wurde Walter Klingenbeck von der Gestapo festgenommen, nachdem er von der Geschäftsfrau Clara Dietmeyer denunziert worden war. Einen Tag später wurden auch seine Freunde inhaftiert und mit Zuchthaus bestraft. Walter Klingenbeck, der die gesamte Verantwortung auf sich nahm, wurde vom „Volksgerichtshofes“ in Berlin zum Tode verurteilt und nach mehr als 18 Monaten Haft mit dem Fallbeil enthauptet.

Gedenkfeier zum 70. Todestag von Walter Klingenbeck

Montag,  5. August 2013, 18:00 Uhr, Amalienstraße 44, Maxvorstadt

Veranstalter: Klaus Bäumler, Stellvertretender Vorsitzender

Politischer Beirat NS-Dokumentationszentrum München

Die Initiative „Stolpersteine für München e.V.“ unterstützt diese Veranstaltung. Um die Erinnerung an Walter Klingenbeck dauerhaft wach zu halten, setzt sie sich außerdem dafür ein, einen Stolperstein direkt vor dem einstigen Wohnhaus des Jungen in der Amalienstraße 44 in den Gehweg einzulassen. Diesen Stolperstein gibt es bereits; er wurde von einer Münchner Bürgerin gespendet und hat folgende Inschrift:

HIER WOHNTE
WALTER
KLINGENBECK
JG. 1924
IM WIDERSTAND
VERHAFTET 1942
HINGERICHTET 5.8.1943
ZUCHTHAUS STADELHEIM  

Warum liegt der Gedenkstein für Walter Klingenbeck nicht längst an seinem Bestimmungsort?  „Der Münchner Stadtrat hat jede Verlegung von Stolpersteinen im öffentlichen Raum verboten“, beklagt Terry Swartzberg, 1. Vorsitzender der Initiative und fordert: „Auch in München muss es endlich Stolpersteine geben“. Der Stein hat einstweilen Asyl gefunden  im Kunstpavillon im Alten Botanischen Garten (Sophienstraße 7a, geöffnet Di - Sa 13-19 Uhr und So 11-17 Uhr).

 

Ab 19 Uhr in der „Repüblik“, Ursulastraße 6. Alle Mitglieder und Interessierten sind herzlich eingeladen!

Am 18. April 2013 um 9 Uhr wird Gunter Demnig Stolpersteine für Sofie & Emanuel Gutmann auf privatem Grund vor dem ehemaligen Kaufhaus Gutmann in der Lindwurmstraße 205 verlegen.

Gleich danach – am 18. April 2013 um 10 Uhr – wird der Künstler drei weitere Stolpersteine in der Widenmayerstraße 16 im Lehel, ebenfalls auf privatem Grund, verlegen. Die Stolpersteine erinnern an Else & Julius Basch und Klara Strauß, die hier gewohnt haben.


Dokumente:
Flyer zur Verlegung in der Lindwurmstraße
Flyer zur Verlegung in der Widenmayerstraße

Stolpersteine auch in München!

Infoabend am 7. Februar 2013
um 19 Uhr in der „Repüblik“, Ursulastraße 6, München-Schwabing  

mit 
Zeitzeugen
und aktuellen Informationen über die Stolpersteine
und die besondere Situation in München  

Musik von Nirit Sommerfeld & Band  

Catering von Terry’s Curry Kitchen  

Eintritt für Mitglieder und Nichtmitglieder frei  

Für weitere Informationen:

Terry Swartzberg
(089) 411 54 771
(0170) 473 35 72
sayhi@swartzberg.com

Sonntag, 27.01.2013, 19:00  

Vor 70 Jahren, im Februar 1943, rief Joseph Goebbels den „Totalen Krieg“ aus. Gedenkveranstaltung mit Vortragsprogramm im Fürstensaal der Bayerischen Staatsbibliothek.

Begrüßung und „Ein Fünfjähriger erlebt 1943“
Dr. Oskar Holl, Vorsitzender des Bezirksausschusses Maxvorstadt

Europäische Erinnerungsarbeit in München
Klaus Bäumler  

Joseph Goebbels, der „Totale Krieg“ und die Ermordung der Juden Europas
Prof. Dr. Peter Longerich, München und London, Mitautor des Ausstellungskonzepts für das NS-Dokumentationszentrum München  

Peter Longerich, geb. 1955, promovierte 1983 mit einer Arbeit zur NS-Propaganda in München und arbeitete bis 1989 am Institut für Zeitgeschichte. Er lehrt als Professor am Royal Holloway and Bedford New College der Universität London. Zur Zeit ist er Gastprofessor an der Universität der Bundeswehr München. Von seinen zahlreichen Veröffentlichungen sind in diesem Zusammenhang besonders erwähnenswert die Biographien über Heinrich Himmler (2008) und Joseph Goebbels (2010), die erstmals eine tiefenpsychologische Deutung dieser Führungsfiguren des Nationalsozialismus versuchen.  

Musikalisches Memento
Almuth Siegel, Violine, Stipendiatin der Akademie des BR-Symphonieorchesters  
Zum Eingang: J. S. Bach, Sonate für Violine solo Nr. 2, a-moll, BWV 1003, 1.Satz Grave  
Zum Ausklang: Karl Amadeus Hartmann, Sonate für Violine solo Nr. 2 (1927), 1. und 2.Satz    

In den Fürstensaal der Bayerischen Staatsbibliothek, Ludwigstraße 16, 80539 München laden ein:

Evang. Hochschul­gemeinde TUM

Evang. Kirchengemeinde St. Markus

Evang. Stadtakademie München

Evang. Studentengemeinde LMU

Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.

Initiative „Stolpersteine für München“ e.V.

Kath. Hochschulgemeinde Hochschule München

Kath. Hochschul­gemeinde LMU

Kath. Hochschulgemeinde TUM

Kath. Pfarrgemeinde St. Benno

Kath. Pfarrgemeinde St. Bonifaz

Kath. Pfarrgemeinde St. Joseph

Kath. Pfarrgemeinde St. Ludwig

Münchner Volkshochschule, Fachbereich Politik u. Gesellschaft

Weiße Rose Stiftung e.V.  

und der   Bezirksausschuss Maxvorstadt, Dr. Oskar Holl, Tal 13, 80331 München, Tel. 2280 2666  

Mit Unterstützung des NS-Dokumentationszentrums München

Unser Vorstandsmitglied Janne Weinzierl bietet für Interessenten am 10.10.2012 die Führung zu jüdischen Schicksalen in Altschwabing an.

Treffpunkt ist um 16.30 Uhr die Stele zur Erinnerung an das jüdische Kinderheim in der Antonienstraße 7 nördlich der Münchner Freiheit:

Überall in Schwabing lebten bis in die späten dreissiger Jahre des vergangenen Jahrhunderts Münchner Bürger jüdischen Glaubens und auch solche, die durch die Rassegesetze der Nationalsozialisten zu Juden deklariert wurden, sie alle wurden ausgegrenzt, verfolgt und viele von ihnen deportiert und ermordet. Auf einem Rundgang ausgehend vom ehemaligen jüdischen Kinderheim werde ich einige Schicksale und bedeutende Institutionen aus diesem Stadtviertel erläutern,an die es keine sichtbare Erinnerung gibt. Die Führung dauert ca. 90 Minuten und endet an der Seidlvilla am Nikolaiplatz gegen 18.00Uhr

Am 20. November 1941 wurden 999 Münchner Juden nach Kaunas deportiert und wenige Tage später erschossen. Aus diesem Anlaß wird auf den Tag genau 70 Jahre später Gunter Demnig einen 12. Stein in der Kyreinstraße 3 für Eugenie Isaac verlegen. Der Ablauf der Veranstaltungen an diesem Sonntag, den 20. November ist:
 

11 Uhr: Matinée im Saal der MVHS Harras, Albert-Roßhaupter-Str. 8

WOLF EUBA: Lesung zur Einstimmung aus: Heimrad Becker – Textspuren – Bruchstücke – Sprachrudimente – Wie das Verbrechen der Sprache den tatsächlichen Verbrechen vorausgeht.

Dr. PETER DORSCH, Historiker: Nachbarschaft und Völkermord: Vor aller Augen ausgegrenzt – entwürdigt – entrechtet – deportiert – ermordet.

TERRY SWARTZBERG, 1. Vors. der Initiative Stolpersteine für München e. V.: Stolpersteine – ein weltweites Kunst- und Gedenkprojekt.
 

ab 12:15 Uhr: Gedenkweg zu HISTORISCHEN LERNORTEN mit Ziel Kyreinstraße 3

LEO BRUX, Historische Lernorte Sendling.


ab 13:15 Uhr: Der 12. Stein – Verlegung für Eugenie Isaac

GUNTER DEMNIG, Bildhauer
Dr. MEIKE ZWINGENBERGER, Eigentümergemeinschaft Kyreinstraße 3
 

18 Uhr Öffentliches Pressegespräch im „Theater im Fraunhofer“, Fraunhoferstr. 9

Gunter Demnig wird über seine Erfahrungen bei Verlegungen in ganz Europa und die Wirkung sprechen, die diese Messingplatten hervorrufen. Selbstverständlich wird auch zur Sprache kommen, daß Stolpersteine in München auf öffentlichem Grund noch immer verboten sind.

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Am 19.10.2011 hat unser Vorstandsmitglied Janne Weinzierl wieder durch Altschwabing geführt. Überall in Schwabing lebten in den 1930er Jahren Bürger/innen, die aufgrund der Rassegesetze der Nazis verfolgt wurden.  Beginnend mit dem ehemaligen jüdischen Kinderheim in der Antonienstrasse 7, endend in der Seidlvilla am Nikolaiplatz wurde eine andere Geschichte des Stadtteils erläutert.


Pressespiegel

09.11.2011 Süddeutsche Zeitung: „Vergessene Schicksale“


... offizielle Gedenksteine gibt es kaum. Der Stadtrat hat 2004 beschlossen, dass die von Bürgern gestifteten "Stolpersteine" des Kölner Künstlers Gunter Demnig nur auf Privatgrund verlegt werden dürfen.

Am Mittwoch, 13.7.2011 um 16.30 Uhr führt unser Vorstandsmitglied Janne Weinzierl durch Altschwabing: Treffpunkt ist in der Antonienstr. 7, vor der Stele zur Erinnerung an das jüdische Kinderheim. Überall in Schwabing lebten in den 1930er Jahren Bürger/innen, die aufgrund der Rassegesetze der Nazis verfolgt wurden. Sie waren angesehene Bürger unserer Stadt, die ab 1933 ausgegrenzt wurden, dann entrechtet und schließlich deportiert und ermordet. Denjenigen, denen der Weg ins Exil gelang, standen häufig vor einem Nichts, oder wurden in den von Deutschen besetzten Ländern Europas dann doch noch Opfer der Verfolgung. Beginnend mit dem ehemaligen jüdischen Kinderheim in der Antonienstrasse 7, endend in der Seidlvilla am Nikolaiplatz wird eine andere Geschichte des Stadtteils erläutert.

 

Auch dieses Jahr nimmt die Stolpersteine-Initiative am Corso Leopold teilnehmen. Unser Stand ist auf der Leopoldstraße am "Platz der Schwabinger" zwischen Hohenzollernstraße und Fendstraße, Samstag, 29.5. ab 16 Uhr und Sonntag, 30.5. ab 11 Uhr. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Dokumente:
411_Einladung_Corso_2010.pdf
...von Dörte Franke am 11.3. um 19 Uhr im Kulturhaus Milbertshofen, Curt-Mezger-Platz 1.

Dokumente:
418_Einladung_Milbertshofen.pdf
am 25.2. ab 19 Uhr in der Schwabinger Repüblik, Ursulastraße 6.

Eingeladen sind alle, die etwas über das Thema Stolpersteine erfahren wollen. Ziele des Treffens sollen offener Gedankenaustausch, gegenseitiges Kennenlernen und die Planung der zukünftigen Arbeit der Initiative sein.

Die Veranstaltung mit Vortrag und Gespräch am 5. Oktober 2009 im Kunstpavillon, mit der die drei politischen Opfer des Nazi-Regimes Antonie Pfülf, Hermann Frieb und Walter Klingenbeck geehrt wurden, war in mehrfacher Hinsicht ein voller Erfolg. Für sie liegen seit November 2008 "Stolpersteine" in der Halle. Im Beisein von Stadtrat Dr. Florian Roth (Fraktion Die Grünen/Rosa Liste) sowie mehreren Mitgliedern der Bezirksausschüsse versammelten sich mehr als siebzig Teilnehmerinnen und Teilnehmer, um die Vorträge von Dr. Andreas Heusler (Abteilungsleiter im Stadtarchiv) und von Klaus Bäumler (langjähriger Vorsitzender des Bezirksausschusses Maxvorstadt) mit ihren Überlegungen zum Widerstand gegen den Nationalsozialismus sowie mit der zeitgeschichtlichen Einbettung der Lebensgeschichte der drei Münchner Opfer zu hören. In seiner Begrüßung drückte der Vorsitzende der "Initiative Stolpersteine für München e.V.", Reiner Bernstein, seine Freude darüber aus, dass Gunter Demnig vor kurzem den Joseph-Neubauer-Preis der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf erhalten und der Zentralrat der Juden in Deutschland die Ehrung in einer Pressemitteilung begrüßt hat. Im Anschluss an die Vorträge entspann sich eine lebhafte Diskussion. Zur Genugtuung der Veranstalter gingen anschließend ungewöhnlich zahlreiche positive Rückmeldungen aus dem Zuhörerkreis ein. Der Verein dankt den beiden Referenten dafür, dass sie ihre Vorträge für unsere Homepage zur Verfügung gestellt haben.


Dokumente:
673_Kunstpavillon-Baeumler_05.10.09.pdf
674_Kunstpavillon-Heusler_05.10.09.pdf
675_Flyer-Kunstpavillon_05.10.09.pdf

Am Vormittag und am Mittag des 17. Mai 2009 werden in München auf privatem Grund in der Haydnstraße und in der Kyreinstraße von Gunter Demnig insgesamt 13 Stolpersteine verlegt.


Dokumente:
680_090517-haydnstr.pdf
681_090517-sendling.pdf

Pressespiegel

18.05.2009 Süddeutsche Zeitung: „Stolpersteine der Erinnerung“


Mahnmale für Nazi-Opfer aus der Kyreinstraße
Original-Beitrag

18.05.2009 Sendlinger Anzeiger: „Mit dem Kopf und dem Herzen stolpern“


Die Kritik, die Stolpersteine ermöglichten, dass auf den Namen der Opfer herumgetrampelt werden könne, wies der Bildhauer zurück: "Wer die Namen auf den Steinen lesen will, muss eine Verbeugung vor den Opfern machen", meinte [Gunter Demnig].
Original-Beitrag

11.05.2009 Sendlinger Anzeiger: „Elf Stolpersteine für die Kyreinstraße“


Angestoßen durch die zeitgeschichtliche Stadtteil- und Erinnerungsarbeit der Initiative Historische Lernorte Sendling hat sich die Eigentümergemeinschaft an der Kyreinstraße 3 entschlossen, ein [...] Zeichen der Erinnerung zu setzen. Dies erfolgt unter der Federführung der Initiative Stolpersteine für München e.V.
Original-Beitrag

Am Samstag, den 16. Mai 2009 findet in der Musikhochschule (Arcisstraße) das Treffen von Stolperstein-Initiativen aus ganz Deutschland statt.


Dokumente:
706_090516-treffen-einladg.pdf

Der Kölner Künstler Gunter Demnig verlegt in der Schwabinger Viktor-Scheffel-Straße 14 und 16 Stolpersteine für vier Opfer des Naziregimes. Die Steine werden direkt an den öffentlichen Gehsteig angrenzend auf Privatgrund gesetzt.

Am Samstag, dem 1. September 2007, verlegt der Kölner Künstler Gunter Demnig in der Viktor-Scheffel-Straße 19 den ersten Stolperstein in München zur Erinnerung an die Deportierten und Ermordeten des Naziregimes.

Nachdem der Stadtrat im Juni 2004 die Installation dieser kleinen Messingplatten auf öffentlichem Grund verboten hat, ist die „Initiative Stolpersteine für München“ dankbar dafür, dass nunmehr des Nazi-Opfers Heinrich Oestreicher gedacht werden kann. Der Kaufmann wurde im Juli 1942 aus seiner Wohnung in der Schwabinger Viktor-Scheffel-Straße 19 nach Theresienstadt verschleppt, wo er im März 1943 ermordet wurde.

 

Diskurs Initiative Stolpersteine Kontakt