Home > Allgemein > The Last Ghetto Fighter: 20. Juli im Jüdischen Museum München

Gedenkworkshop BRINGING THEM BACK, 20. Juli, 19 Uhr im Jüdischen Museum

Mit Michael Smuss – per Video aus Israel

Michael Smuss, Jahrgang 1926: “The last surviving Ghetto Fighter” – der letzte überlebende Held des Warschauer Ghettos.

Michaels Thema: “Danke an die Jugend von Deutschland. Ihr Interesse an Gedenken gibt mir die Kraft, weiter zu machen”.

Statement unten.

Mit Dr. Hildegard Kronawitter, Vorsitzende der Weißen-Rose-Stiftung

über den Widerstand und ihre Bedeutung in der heutigen Zeit

Moderation: Terry Swartzberg, Angehöriger und 1. Vorstand bei J.E.W.S. Jews Engaged with Society e.V. und der Initiative Stolpersteine für München

Mit Antworten auf Ihre Fragen:

Haben Opfer bzw. Widerstandskämpfer:innen in meinem Haus, meiner Straße und meinem Stadtviertel gewohnt.

Wir bekomme ich heraus?

Teilnahme kostenlos.

Informationen: 0170 473 35 72

shalom@j-e-w-s.org

Michaels Statement.

Am 22. Februar 1943 wurden Sophie und Hans Scholl hingerichtet.

Durch die BBC erfuhren wir im Warschauer Ghetto davon und von ihren heldenhaften Taten – und davon, daß es einen großen Widerstand in München und Deutschland gibt.

Ihre Beispiele gab uns im Untergrund im Warschauer Ghetto Antrieb. Wir entschlossen uns, auch Widerstand zu leisten – und zu sterben als stolze und freie Menschen.

Ha-Shem – der liebe Gott – hat mich doch während dieser tragischen Zeit zum Überleben geführt.

Bis zum heutigen Tag gibt er mir die Stärke und das Gedächtnis, die nötig sind, von dieser Zeit zu erzählen.

Seit 1995 nehme ich an den Treffen der Überlebenden des KL Flossenbürg teil.

Durch sie und durch meine vielen Vorträgen in Schulen in Deutschland habe ich mindestens ein tausend deutschen Jugendliche kennen gelernt.

Jede Begegnung war warmherzig und freundlich. Die Jugendliche sind aufmerksame Zuhörer, die kluge Fragen stellen.

Die Jugendliche im Deutschland wollen wissen, was während der Nazizeit passiert ist. Sie wollen gedenken – der Opfer und der Widerstandskämpfer:innen.

Sie haben das Bedürfnis und das Recht, das zu erfahren.

Wo haben sie das her? Von ihren Elternhäusern, von ihren Schulen.

Ihr Interesse gab und gibt mir die Kraft, weiterzumachen. Ich danke Euch dafür.

Ich weiß, die Zukunft von Deutschland und vom Gedenken in guten Händen.

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