Betty Berger, geb. Sufryn

Betty Berger, geb. Sufryn
* 04.12.1893 in Tyczyn, Galizien, deportiert am 20.11.1941
nach Kaunas, ermordet in Kaunas am 25.11.1941

Kyreinstraße 3, 81371 München
Stolperstein verlegt am 17.05.2009

Biografie

Betty (Brendla, Babette) Berger, geb. Sufryn (Sufrin)

Kauffrau, geboren am 04.12.1893 in Tyczyn, Galizien, verheiratet, deportiert am 20.11.1941 aus München nach Kaunas, ermordet am 25.11.1941 in Kaunas (05. Kislev 5702)

Eltern

Leopold (Leib Wolf Sufryn) Sufrin, Kaufmann, Gisela (Golde) S., geb. Teitelbaum

Ehepartner

Heirat am 09.02.1926 in München mit Simon Berger, Kaufmann, geboren am 16.08.1896 in Sokolow, gestorben am 25.11.1941 in Kaunas

Kinder

Esther, geboren am 11.06.1929 in München
Hanna, geboren am 17.12.1930 in München

Adressen in München

  • Jahnstraße 36 (seit 01.04.1926) (bis 01.01.1932)
  • Auenstraße 27 (bis 18.05.1937)
  • Wagnerstraße 3 (seit 24.05.1940)
  • Oberer Anger 33 (seit 19.05.1937)
  • Theklastraße 3 (seit 01.07.1937)
  • Kyreinstraße 3 (seit 04.07.1940)
  • Wagnerstraße 3 (seit 01.11.1941)

Weitere Informationen

Betty Berger hatte bis 1931 mit ihrem Mann Simon ein Verkaufsgeschäft in der Ehrengutstraße 9 (das sie wegen Unrentabilität aufgab) und betrieb in der Folgezeit bis 1939 den Verkauf von Lederwaren auf Messen und Märkten. Das Ehepaar Berger besaß die polnische Staatsangehörigkeit. Die ganze Familie wurde am 20.11.1941 nach Riga deportiert und in Kaunas ermordet.

Quellen:
Biografisches Gedenkbuch der Münchner Juden 1933-1945
Gedenkbuch „Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945“
Arolsen Archives
Statistik des Holocaust