Dorothea Ambrunn, geborene Rosenberger

Dorothea Ambrunn, geborene Rosenberger
* 16.11.1882 in München,
1933 Fluch nach Lyon, Frankkreich, versteckt, überlebt

Türkenstraße 26, 80333 München
Stolperstein verlegt

Biografie

geboren am 16.11.1882 in München, 1933 Flucht nach Lyon, Frnkreich, überlebte die Shoah

Eltern

Max Rosenberger, Kaufmann, geboren am 08.04.1859 in Hultschin, Kr. Oppeln, Oberschlesien, Eva Emma Rosenberger, geb. Heymann, geboren am 22.06.1860 in Trenschin, Kr. Oppeln, Oberschlesien

Geschwister

Anna Selma, geboren am 01.02.1884 in München
Simon, geboren am 02.02.1885 in München
Rosa Elvira, geboren am 11.01.1887 in München
Else, geboren am 11.08.1888 in München
Hedwig, geboren am 26.01.1892 in München

Adressen in München

  • Türkenstraße 26

Weitere Informationen

Dorothea Ambrunn emigrierte 1933 nach Lyon, Frankreich. Sie hat die Shoah überlebt.

Ihre Mutter Eva Emma Rosenberger wurde nach Theresienstadt deportiert und dort ermordet.

Ihr Bruder Simon lebte ab 1921 in Stuttgart, kein Eintrag für ihn im Gedenkbuch des Bundesarchives. Er, wie auch Ihre Schwestern Anna Kitzinger, Rosa Würschinger und Elsa Usselmann waren mit nichtjüdischen Ehepartnern verheiratet und überlebten die Shoah.

Ihre Schwester Hedwig (Künstlername Hedda Berger) floh 1933 nach Wien. Bis zum „Anschluss“ Österreichs im März 1938 versuchte sie dort, wie viele geflohene deutsche Theatermenschen, weiter arbeiten zu können. Sie trat zum letzten Mal im Februar 1938 auf, im Wiener Theater am Parkring. Viereinhalb Jahre später wurde sie von der Gestapo in Wien verhaftet und dem „Sammellager der Zentralstelle für jüdische Auswanderung überstellt“. Am 9. Januar 1943 wurde sie aus Wien nach Theresienstadt deportiert, zwei Wochen später weiter nach Auschwitz und dort ermordet.

Grab des Vaters, gestorben am 08.03.1911 in München: Neuer Israelitischer Friedhof, Sektion 1, Reihe 6, Platz 7 (Sandstein, Zierornamente).

Quelle:
Biografisches Gedenkbuch der Münchner Juden 1933-1945 - Eva Emma Rosenberger