Eduard Gottschalk
Eduard Gottschalk
* 19.07.1883 in Altenstadt, Kreis Rüdingen,
Suizid in München am 14.11.1938
Theresienstraße 66, 80333 München
Stolperstein noch nicht verlegt
Biografie
Kaufmann, geboren am 19.07.1883 in Altenstadt, Kr. Rüdingen, verheiratet, Suizid am 14.11.1938 in München (20. Cheshvan 5699)
Eltern
Hermann Gottschalk, Kaufmann in Frankfurt am Main, Regina Gottschalk, geb. Wolff
Ehepartner
Heirat am 27.03.1919 in München mit Anna Gottschalk, geb. Kraus, geboren am 06.02.1891 in München, gestorben am 14.11.1938 in München
Adressen in München
Zugezogen am 01.07.1907 von Frankfurt am Main
- Landwehrstraße 49
- Marienplatz 13 (seit 27.03.1919)
- Glückstraße 7 (seit 01.10.1919)
- Theresienstraße 66 (seit 01.10.1932)
- Robert-Koch-Straße 1 (seit 01.04.1938)
Weitere Informationen
Eduard Gottschalk war als Provisionsvertreter in Schnellwagen und anderen Industrieartikeln tätig, außerdem Werber für eine Lebensversicherung und Zimmervermieter. Diese drei Gewerbe wurden am 07.03.1938 abgemeldet.
Eduard Gottschalk und seine Ehefrau am 14.11.1938 um 11:20 in ihrer Wohnung tot aufgefunden. Sie starben an Kohlenmonoxydvergiftung.
Quellen: Biografisches Gedenkbuch der Münchner Juden 1933-1945 Gedenkbuch „Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945“ Arolsen Archives
