Elsbeth Engelmann, geb. Rosenfeld
Elsbeth Engelmann, geb. Rosenfeld
* 07.05.1870 in Nürnberg, deportiert am 17.06.1942
nach Theresienstadt, ermordet in Treblinka
Luisenstraße 3, 80335 München
Stolperstein noch nicht verlegt
Biografie

geboren am 07.05.1870 in Nürnberg, verwitwet, deportiert am 17.06.1942 aus München nach Theresienstadt, ermordet in Treblinka
Ehepartner
Theodor Engelmann, geboren am 11.02.1864 in St. Georgen, Kreis Bayreuth, gestorben am 08.06.1924 in München
Kinder
Hedwig, geboren am 22.02.1897 in München
Erika, geboren am 28.06.1902 in München
Adressen in München
Zugezogen am 19.03.1893 von Nürnberg
- Luisenstraße 3 (seit 01.01.1899)
- Möhlstraße 30, Hermann (seit 25.10.1939)
- Knorrstraße 148 – Barackenlager (seit 04.05.1942)
Weitere Informationen
Elsbeth Engelmann war die Witwe des Oberlandesgerichtsrats Dr. Theodor Engelmann (11.02.1864 – 08.06.1924). Sie bemühte sich im Sommer 1939 um Visa für Kolumbien oder England. Marion Rosenfeld (geboren 24.06.1914 Nürnberg), Tochter des Kaufmanns Arthur und Lili Rosenfeld, geb. Hirsch aus Nürnberg, lebte von Oktober 1936 bis Januar 1938 bei Elsbeth Engelmann in der Luisenstraße 3.
Elsbeth Engelmann kam am 18.06.1942 mit Transport II/6 nach Theresienstadt. Von den insgesamt 50 Personen dieses Transportes wurden 49 Opfer der Shoah. Am 19.09.1942 wurde sie mit Transport Bo in das Vernichtungslager Treblinka deportiert und ermordet, von den 1979 Personen dieses Transportes überlebte niemand die Shoah.
Quellen: Biografisches Gedenkbuch der Münchner Juden 1933-1945 Gedenkbuch „Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945“ Arolsen Archives Statistik des Holocaust Institut Terezínské iniciativy
