Emmy Hess, geb. Chan

Emmy Hess, geb. Chan
* 09.08.1897 in Moers, deportiert am 20.11.1941
nach Kaunas, ermordet in Kaunas am 25.11.1941

Römerstraße 21, 80801 München
Stolperstein noch nicht verlegt

Biografie

geboren am 09.08.1897 in Moers, verheiratet, deportiert am 20.11.1941 aus München nach Kaunas, ermordet am 25.11.1941 in Kaunas (05. Kislev 5702)

Eltern

Hermann Cahn, Kaufmann in Moers, Sabine Cahn, geb. Katz

Ehepartner

Heirat am 14.09.1925 in Moers mit Emanuel (Emil) Hess, Kaufmann, geboren am 22.08.1891 in Edelfingen, gestorben am 25.11.1941 in Kaunas

Kinder

Hans Stefan, geboren am 27.04.1927 in München
Günther Hermann, geboren am 11.05.1929 in München

Adressen in München

Zugezogen am 01.01.1927 von Moers

  • Römerstraße 21 (seit 17.01.1928)
  • Rückertstraße 6 (seit 15.09.1933)
  • Widenmayerstraße 39 (seit 22.01.1941)
  • Hohenzollernstraße 4 (seit 14.08.1941)

Weitere Informationen

Emmy Hess besuchte sechs Jahre das Lyzeum.

Sie arbeitete seit 29.08.1933 im Großhandel des Ehemannes und betrieb eine Provisionsvertretung für Mehl, Getreide und Futtermittel in der Rückertstraße 6/III. Dieses Gewerbe wurde am 24.11.1938 für den 01.10.1938 abgemeldet.

Im Herbst 1938 bemühte sich die Familie vergeblich um Emigration nach Belgien. Emmy Hess wurde mit dem Ehemann und den Kindern deportiert und ermordet.

Quellen:
Biografisches Gedenkbuch der Münchner Juden 1933-1945
Gedenkbuch „Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945“
Arolsen Archives
Statistik des Holocaust