Erna Simon

Erna Simon
* 16.02.1882 in Hamburg, deportiert am 15.08.1942
nach Riga, ermordet in Riga am 18.08.1942

Reitmorstraße 53, 80538 München
Stolperstein verlegt am 10.06.2021

Biografie

geboren am 16.02.1882 in Hamburg, geschieden, deportiert am 15.08.1942 aus Berlin nach Riga, ermordet in Riga

Eltern

Karl Simon, Kaufmann in Hamburg, Rosa Simon, geb. Seckels

Ehepartner

Max Stavenhagen, Kaufmann. Die Ehe wurde geschieden, Erna Simon nahm wieder ihren Geburtsnamen an.

Adressen in München

Zugezogen am 07.10.1932 von Berlin

  • Theresienstraße 64, Friedrich (seit 07.10.1932) (bis 16.02.1933)
  • Berlin-Wilmersdorf
  • Arnulfstraße 10 (seit 16.02.1933) (bis 25.06.1933)
  • Reitmorstraße 53, Salonower (seit 07.11.1938) (bis 10.11.1938)
  • Abgemeldet am 10.11.1938 nach Berlin

Weitere Informationen

Erna Simon, geb. Simon wurde am 16.02.1882 in Hamburg geboren. Ihre Ehe mit dem Kaufmann Max Stavenhagen wurde geschieden. Als alleinstehende jüdische Frau gehörte sie in Nazideutschland zu den ersten Opfern der Deportationen und Ermordungen.

Sie lebte von 1932 bis 1938 in diesem Haus in der Reitmorstraße 53, wo am 10.6.2021 zu ihrem Andenken ein Stolperstein verlegt wurde.

Am Tag nach der Reichspogromnacht ging Erna Simon nach Berlin zurück, von wo sie 1932 nach München gezogen war. Von dort wurde sie am 15. August 1942 nach Riga deportiert und dort drei Tage später, am 18.August 1942, ermordet. Sie wurde sechzig Jahre alt.

Quellen:
Biografisches Gedenkbuch der Münchner Juden 1933-1945
Gedenkbuch „Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945“
Arolsen Archives