Eugen Brück
Eugen Brück
* 30.11.1920 in München, deportiert am 14.08.1942
aus Drancy (Lager) nach Auschwitz, ermordet in Auschwitz am 23.09.1942
Isabellastraße 17, 80798 München
Stolperstein verlegt am 10.03.2023
Biografie

Eugen Kurt (Jizchak) Brück
Schüler, Praktikant, geboren am 30.11.1920 in München, ledig, emigriert am 22.03.1940 nach Bad Mondorf, Luxemburg, im April dann emigriert nach Frankreich, deportiert am 14.08.1942 aus Drancy (Lager) nach Auschwitz, ermordet am 23.09.1942 in Auschwitz (12. Tishri 5703)
Eltern
Max Brück, Kaufmann in München, Else Brück, geb. Neumeyer
Geschwister
Werner, geboren am 28.07.1922 in München, gestorben am 23.10.1936 in München
Hilda Ruth, verh. Nathan, geboren am 09.10.1925 in München, am 31.07.1941 mit der Mutter von München nach New York emigriert
Adressen in München
- Adalbertstraße 31a, bei den Eltern (seit 30.11.1920)
- Isabellastraße 12, bei den Eltern (seit 01.04.1932)
- Blumenstraße 53, bei den Eltern (seit 01.03.1939) (bis 22.03.1940)
Abgemeldet am 22.03.1940 nach Luxemburg
Weitere Informationen
Eugen Brück feierte am 09.12.1933 in München seine Bar Mizwah.
Er war vom 11.11.1938 bis 01.12.1938 in sog. “Schutzhaft” im KZ Dachau interniert.
Er emigrierte am 22.03.1940 gemeinsam mit seinem Vater Max nach Luxemburg. Im April des Jahres floh er mit seinem Vater nach Frankreich. Beide wurden in Les Milles und Gurs interniert und am 14.08.1942 mit dem 19. Konvoi nach Auschwitz deportiert und ermordet. Eugen Brück starb am 23.09.1942 in Auschwitz, er war an Phlegmone erkrankt.
Seiner Mutter und seiner Schwester Hilda gelang im Sommer 1941 die Emigration nach New York, die Mutter starb hochbetagt am 17.04.1993 in Huntsville, Alabama.
Einzelgrab des Bruders Werner: Neuer Israelitischer Friedhof, Sektion 18, Reihe 7, Platz 11 (Granit).
Gedenkinschrift für Eugen und Max Brück, Grab Gustav Königsberger: Neuer Israelitischer Friedhof, Sektion 10, Reihe 1, Platz 10.
Quellen: Biografisches Gedenkbuch der Münchner Juden 1933-1945 Gedenkbuch „Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945“ Arolsen Archives
