Franziska Bretzfelder, geb. Stark

Franziska Bretzfelder, geb. Stark
* 07.08.1894 in München,
Suizid in München am 01.04.1942

Holbeinstraße 22, 81679 München
Stolperstein noch nicht verlegt

Biografie

Franziska Bretzfelder, geb. Stark

Kauffrau, geboren am 07.08.1894 in München, verheiratet, Suizid am 01.04.1942 in München (14. Nisan 5702 (Erev Pessach))

Eltern

Joseph Isaak Stark, Textilkaufmann in München, Recha Stark, geb. Neu

Geschwister

Thea (Dorothea) Wallerstein, geboren 03.10.1895 München, gestorben 28.04.1926 München

Ehepartner

Heirat am 14.01.1919 in München mit Siegfried (Semi) Bretzfelder, Textilkaufmann, geboren am 04.03.1880 in Estenfeld, Kreis Würzburg, gestorben am 01.04.1942 in München (Suizid)

Kinder

Hans Joachim, geboren am 11.07.1921 in München
Lotte, geboren am 01.04.1923 in München

Adressen in München

  • Bavariaring 21, bei den Eltern (seit 17.01.1921)
  • Holbeinstraße 22 (seit 08.10.1922)
  • Ohmstraße 1 (seit 14.08.1941)
  • Bürkleinstraße 16 (seit 25.12.1941)

Weitere Informationen

Franziska Bretzfelder nahm sich mit ihrem Ehemann unmittelbar vor der bevorstehenden Deportation nach Piaski durch Einnahme von Morphium das Leben.

Tochter Lotte emigrierte am 08.03.39 nach Palästina. Sohn Hans (Jean) starb in Auschwitz, er war am 24.04.38 nach Straßburg emigriert, zuletzt im Camp Brahm interniert. Am 31.08.1942 wurde er mit Konvoi 26 von Drancy nach Auschwitz deportiert.

Doppelgrab Neuer Israelitischer Friedhof, Sektion 16, Reihe 19, Platz 10 (Granit liegend, südliche Ausrichtung – für Semi u. Franziska B.).

Quelle:
Biografisches Gedenkbuch der Münchner Juden 1933-1945
Gedenkbuch „Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945“
Arolsen Archives