Friedrich Abeles
Friedrich Abeles
* 01.04.1892 in Chiesch, Bezirk Luditz, Westböhmen (heute: Chyše, Tschechien), deportiert am 20.11.1941
nach Kaunas, ermordet in Kaunas am 25.11.1941
Lindenschmitstraße 49, 81373 München
Stolperstein verlegt am 14.05.2023
Biografie
Friedrich (Fritz) Abeles
Kaufmann, geboren am 01.04.1892 in Chiesch, Kr. Luditz, Westböhmen (heute: Chyše, Tschechien), verwitwet, deportiert am 20.11.1941 aus München nach Kaunas, ermordet am 25.11.1941 in Kaunas (05. Kislev 5702)
Eltern
Max Abeles, Fabrikant in München, Dorothea , geb. Aschenbrenner
Geschwister
Therese verheiratete Silbermann, geboren am 18.08.1893 in Chiesch
Ernst, geboren am 21.06.1895 in Chiesch, gestorben am 25.11.1941 in Kaunas
Eugen, geboren am 02.09.1897 in Chiesch, gestorben am 25.11.1941 in Kaunas
Oskar, geboren am 28.09.1900 in München
Otto, geboren am 21.02.1902 in München
Joseph, geboren am 18.03.1905 in München
Heinrich, geboren am 08.04.1908 in München, gestorben am 09.04.1909 in München
Ehepartner
Heirat am 04.05.1921 in Schlüchtern mit Rosa Katz, geboren am 08.10.1893 in Schlüchtern, Kr. Kassel, gestorben am 19.03.1935 in München
Kinder
Oskar, geboren am 23.02.1922 in München
Walter, geboren am 01.01.1927 in München
Adressen in München
Zugezogen am 30.10.1899 von Chiesch
- Bruderhofstraße 28, bei den Eltern (seit 03.01.1924) (bis 01.07.1927)
- Urbanstraße 4 (seit 10.07.1927) (bis 01.07.1935)
- Lindenschmitstraße 49 (seit 01.07.1935) (bis 03.07.1940)
- Leopoldstraße 52a, bei den Eltern (seit 03.07.1940) (bis 20.11.1941)
Weitere Informationen
Friedrich Abeles betrieb einen Groß- und Einzelhandel mit Tabakwaren mit Filialgeschäften in der Theatinerstraße 52 (abgemeldet zum 29.12.1938), der Schillerstraße 36 (abgemeldet zum 10.11.1938) und der Dachauer Straße 5 (abgemeldet zum 15.09.1938).
Im Frühsommer 1939 bemühte sich Friedrich Abeles vergeblich um Emigration in die USA. Er wurde mit den Kindern deportiert.
Seine Eltern wurden nach Theresienstadt deportiert und in Treblinka ermordet.
Grab der Ehefrau: Neuer Israelitischer Friedhof, Sektion 16, Reihe 16, Platz 8.
Quellen: Biografisches Gedenkbuch der Münchner Juden 1933-1945 Gedenkbuch „Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945“ Arolsen Archives Statistik des Holocaust
