Günther Koppel
Günther Koppel
* 06.03.1924 in Altona, deportiert am 20.11.1941
nach Kaunas, ermordet in Kaunas am 25.11.1941
Trautenwolfstraße 7, 80802 München
Stolperstein verlegt am 19.10.2025
Biografie

Schüler, Schreiner, geboren am 06.03.1924 in Altona, ledig, deportiert am 20.11.1941 aus München nach Kaunas, ermordet am 25.11.1941 in Kaunas (05. Kislev 5702).
Eltern
Carl Koppel, Kaufmann in München, Carola Koppel, geb. Wagner
Geschwister
Alfred, geboren am 13.09.1926 in Hamburg, im November 1938 nach Berlin gezogen und dort bis Juni 1941 bei einer Tante wohnhaft, emigrierte von dort 1941 nach New York, gestorben am 27.01.2013 in Fort Collins, Colorado
Walter, geboren am 08.01.1928 in Hamburg, emigrierte 1941 von Berlin nach New York
Hans, geboren am 09.01.1936 in München, ermordet am 25.11.1941 in Kaunas
Ruth, geboren am 11.08.1937 in München, ermordet am 25.11.1941 in Kaunas
Judis , geboren am 25.08.1939 in München, ermordet am 25.11.1941 in Kaunas
Adressen in München
Zugezogen am 30.03.1932
- Franz-Joseph-Straße 11, Hochfeld (seit 30.03.1932)
- Trautenwolfstraße 7, Hochfeld (seit 01.07.1935)
- Maximilianstraße 15, bei den Eltern (seit 01.01.1939)
- Thierschstraße 7, bei der Mutter (seit 01.06.1939)
Weitere Informationen
Günther Koppel besuchte das Alte Realgymnasium München, danach eine Fortbildungsschule. Er feierte am 13.02.1937 in der Synagoge “Ohel Jakob” seine Bar Mizwah.
Seinem Vater gelang im Juli 1940 die Emigration über Yokohama nach New York.
Die beiden Brüder Alfred und Walter emigrierten 1941 von Berlin nach New York.
Ab 1940 bemühten sich Günther, seine Mutter und die drei jüngsten Geschwister vergeblich um Emigration in die USA.
Günther Koppel wurde mit seiner Mutter und den drei jüngsten Geschwistern deportiert und ermordet.
Quelle: Biografisches Gedenkbuch der Münchner Juden 1933-1945
