Gustav Ruthenburg
Gustav Ruthenburg
* 30.12.1882 in Gütersloh, deportiert am 20.11.1941
nach Kaunas, ermordet in Kaunas am 25.11.1941
Mathildenstraße 12, 80336 München
Stolperstein noch nicht verlegt
Biografie

Kaufmann, geboren am 30.12.1882 in Gütersloh, verheiratet, deportiert am 20.11.1941 aus München nach Kaunas, ermordet am 25.11.1941 in Kaunas (05. Kislev 5702)
Eltern
Lehmann Ruthenburg, Kaufmann, Viehhändler, Karolina Ruthenburg, geb. Kaufmann
Ehepartner
Heirat am 28.08.1919 in München mit Selma Ruthenburg, geb. Maier, geboren am 18.02.1890 in Malsch, Kr. Rastatt, gestorben am 25.11.1941 in Kaunas
Kinder
Ingeborg, geboren am 15.10.1928 in München
Margot, geboren am 15.10.1928 in München
Adressen in München
Zugezogen am 03.09.1909
- Mathildenstraße 12, Greiner (seit 27.09.1919) (bis 05.11.1940)
- Wagnerstraße 3 (seit 05.11.1940) (bis 06.02.1941)
- Reichenbachstraße 6, Oberndorfer (seit 06.02.1941) (bis 20.11.1941)
Weitere Informationen
Gustav Ruthenburg nahm als Frontkämpfer am Ersten Weltkrieg teil, er war 50 % kriegsbeschädigt.
Er arbeitete seit 28.03.1934 als Provisionsvertreter für die Textilfirmen Hammer (Chemnitz) und Einstein (Buchau am Federsee). Dieses Gewerbe wurde am 29.12.1938 für den 31.12.1938 abgemeldet.
Gustav Ruthenburg wurde zusammen mit seiner Ehefrau und den Zwillingstöchtern deportiert und ermordet.
Quellen: Biografisches Gedenkbuch der Münchner Juden 1933-1945 Gedenkbuch „Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945“ Arolsen Archives Statistik des Holocaust
