Herbert Feder

Herbert Feder
* 16.06.1908 in München,
überlebte das KZ Auschwitz, gestorben in Tel Aviv am 05.04.1976

Rumfordstraße 28, 80469 München
Stolperstein verlegt am 13.10.2024

Biografie

Provisionsvertreter, geboren am 16.06.1908 in München, emigriert am 01.05.1939 nach Rußland, deportiert nach Auschwitz, überlebt, gestorben am 05.04.1976 (oder 01.04.1976) in Tel Aviv.

Ehepartner

Heirat am 16.08.1935 in Köln mit Jeanette Feder, geb. Barterer, geboren am 10.12.1914 in Köln

Adressen in München

  • Bayerstraße 71, zusammen mit seiner Frau bei den Eltern
  • Reichenbachstraße 21 (seit 07.10.1937)
  • Fürstenfelder Straße 17 (seit 06.02.1938)
  • Müllerstraße 14 (seit 01.04.1938)
  • Rumfordstraße 28 (seit 17.03.1939)

Weitere Informationen

Herbert Ferder meldete sich zusammen mit seiner Ehefrau am 01.05.1939 “unbekannt wohin” ab. Der Tod  seiner Frau Jeanette ist von einem russischen Standesamt beurkundet. Sie wurde am 29.10.1942 in Auschwitz ermordet. Dies läßt darauf schließen, daß sich beide während der Shoah im osteuropäischen Raum aufhielt. Für ihren Ehemann Herbert ist hs. vermerkt: Mann von 1939 – 1945 im KZ.

Herbert Feder überlebte, er kehrte im September 1946 wieder nach München zurück. Heiratete 1947 in München eine Shoah-Überlebende und wanderte im April 1949 mit ihr nach New York aus. Er starb am 05.04.1976 in Tel Aviv, Israel.

1955 erstellte die Freundin von Jeanette Ferder, Balbina Weissberg, in Herzlia, Israel, eine “Page of Testimony” für Jeanette Feder und ihre Schwiegermutter Laura Feder. Offensichtlich waren sie zusammen emigriert, nach Aussage von Frau Weissberg lebte beide vor ihrer Ermordung in Rußland.

Quelle:
Biografisches Gedenkbuch der Münchner Juden 1933-1945 - Jeanette Feder