Hermann Schwarz
Hermann Schwarz
* 25.09.1897 in München, deportiert am 20.11.1941
nach Kaunas, ermordet in Kaunas am 25.11.1941
Maximilianstraße 9, 80539 München
Stolperstein noch nicht verlegt
Biografie

Kaufmann, Magazinverwalter a. D., geboren am 25.09.1897 in München, ledig, deportiert am 20.11.1941 aus München nach Kaunas, ermordet am 25.11.1941 in Kaunas (05. Kislev 5702)
Eltern
Bernhard Schwarz, Messer- und Waffenschmied in München, Lina Schwarz, geb. Steinbock
Geschwister
Mina Weil, geboren am 26.08.1905 in München, emigrierte im Januar 1939 über London nach New York, gestorben im Juni 1986 in Queens, New York
Adressen in München
- Rumfordstraße 19, bei den Eltern (seit 31.10.1901)
- Holzstraße 26, bei Kaufmann, mit dem Vater (seit 01.07.1936)
- Mandlstraße 1a (seit 31.12.1938)
- Maximilianstraße 9, Schülein (seit 22.01.1940) (bis 20.11.1941)
Weitere Informationen
Hermann Schwarz schloß 1914 die Realschule ab. 1917-1918 nahm er am Ersten Weltkrieg teil. 1924-1932 war er in der Schweiz und 1933-1934 in Frankreich als Vertreter deutscher Firmen tätig.
Seit Oktober 1934 war Hermann Schwarz als Lagerist bei der Fa. D.A.S.-Schuhgesellschaft, Zweigstelle Rosenstraße 11, beschäftigt.
Vom 10.11.1938 bis 22.12.1938 war Hermann Schwarz in sog. “Schutzhaft” im KZ Dachau interniert.
Sein verwitweter Vater wurde nach Theresienstadt deportiert und im Vernichtungslager Treblinka ermordet.
Quellen: Biografisches Gedenkbuch der Münchner Juden 1933-1945 Gedenkbuch „Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945“ Arolsen Archives Statistik des Holocaust
