Hermann Veit
Hermann Veit
* 29.09.1890 in Busenhausen, Kreis Koblenz, deportiert am 20.11.1941
nach Kaunas, ermordet in Kaunas am 25.11.1941
Volkartstraße 40, 80636 München
Stolperstein verlegt am 13.12.2024
Biografie

Kaufm. Angestellter , Dekorateur, geboren am 29.09.1890 in Busenhausen, Kr. Koblenz, verheiratet, deportiert am 20.11.1941 aus München nach Kaunas, ermordet am 25.11.1941 in Kaunas (05. Kislev 5702)
Eltern
Philipp Veit, Kaufmann in Busenhausen, Deichen/Dorothea Veit, geb. (vermutlich) Amram
Ehepartner
Heirat am 27.12.1917 mit Cäcilie Zirele Veit, geb. Zinn, geboren am 24.04.1893 in Rzeszów, Galizien, gestorben am 25.11.1941 in Kaunas
Kinder
Philipp, geboren am 01.12.1918 in München
Werner, geboren am 14.04.1921 in München
Adressen in München
Zugezogen am 03.08.1912 von Fürth
- Zenettistraße 22 (seit 03.10.1918)
- Zenettistraße 31 (seit 08.10.1918)
- Balmungstraße 1 (seit 01.08.1930)
- Ysenburgstraße 4 (seit 07.12.1933)
- Volkartstraße 40 (seit 04.04.1940)
Weitere Informationen
Hermann Veit diente von 1915 bis 1918 Pionier bei der Flieger-Ersatzabteilung Fürth.
Er betrieb von Oktober 1924 bis Januar 1925 einen Verkauf von Spielwaren. Hermann Veit arbeitete als Schaufensterdekorateur für Sally Eichengrün und als Schriftenmaler.
Er war vom 10.11.1938 bid 20.12.1938 in sog. “Schutzhaft” im KZ Dachau interniert.
Beide Söhne emigrierten im Februar 1939 mit einem Kindertransport nach London.
Hermann Veit wurde gemeinsam mit seiner Ehefrau deportiert und ermordet.
Quellen: Biografisches Gedenkbuch der Münchner Juden 1933-1945 Gedenkbuch „Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945“ Arolsen Archives Statistik des Holocaust
