Hermine Bach
Hermine Bach
* 13.06.1889 in München, deportiert am 04.04.1942
nach Piaski, ermordet in Piaski
Thierschstraße 25, 80538 München
Stolperstein verlegt am 10.06.2021
Biografie

Kontoristin, geboren am 13.06.1889 in München, ledig, deportiert am 04.04.1942 aus München nach Piaski, ermordet in Piaski
Eltern
Joseph Bach, in München, Rosa, geb. Bernheim
Adressen in München
- Thierschstraße 44, Neu (seit 20.04.1919) (bis 03.04.1930)
- Thierschstraße 25, Neu (seit 03.04.1933) (bis 10.03.1937)
- Erhardtstraße 12, Hefele (seit 10.03.1937) (bis 03.07.1934)
- Herzog-Heinrich-Straße 5, Seligmann (seit 03.07.1939) (bis 27.02.1941)
- Blumenstraße 48, Diamand (seit 27.02.1941) (bis 17.03.1942)
- Herzog-Rudolf-Straße 1 (seit 17.03.1942) (bis 04.04.1942)
Weitere Informationen
Hermine Bach wurde am 13.06.1889 als einziges Kind von Joseph und Rosa Bach, geb. Bernheim in München geboren. Die Familie lebte von April 1933 bis Oktober 1937 im 1. Stock des Hauses in der Thierschstraße 25.
Hermine Bach wurde am 4. April 1942 aus München nach Piaski deportiert und dort ermordet; ihr Todestag ist unbekannt.
Am 10. Juni 2021 haben die heutigen Bewohner:innen des Hauses in der Thierschstraße 25 auf der Schwelle zum Hauseingang insgesamt sieben Stolpersteine zur Erinnerung an die ermordeten vormaligen Bewohner:innen verlegen lassen.
Quellen: Biografisches Gedenkbuch der Münchner Juden 1933-1945 Gedenkbuch „Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945“ Arolsen Archives
