Hilda Abeles, geb. Heymann
Hilda Abeles, geb. Heymann
* 25.11.1895 in Wenkheim, Kreis Tauberbischofsheim, deportiert am 20.11.1941
nach Kaunas, ermordet in Kaunas am 25.11.1941
Geroltstraße 37, 80339 München
Stolperstein noch nicht verlegt
Biografie
Hilda (Hilde) Abeles, geb. Heymann
geboren am 25.11.1895 in Wenkheim, Kr. Tauberbischofsheim, verheiratet, deportiert am 20.11.1941 aus München nach Kaunas, ermordet am 25.11.1941 in Kaunas (05. Kislev 5702)
Eltern
Leopold Heymann, Kaufmann in Wenkheim, Bertha , geb. Gallinger
Geschwister
Ludwig Heymann, Kunsthändler, geboren 28.08.1897 Witttelshofen, ermordet 25.11.1941 Kaunas. Er war mit der Schwester ihres Mannes, Therese Abeles, verheiratet
Ehepartner
Heirat am 05.06.1922 in Wittelshofen mit Ernst Abeles, geboren am 21.06.1895 in Chiesch, Bez. Luditz, Westböhmen (heute: Chyše, Tschechien), gestorben am 25.11.1941 in Kaunas
Kind(er)
Lieselotte, geboren am 07.02.1924 in München
Adressen in München
Zugezogen am 06.06.1922 von Wittelshofen
- Bruderhofstraße 28 (seit 09.01.1924)
- Geroltstraße 37 (seit 15.06.1928)
- Sendlinger-Tor-Platz 10 (seit 17.06.1940)
Weitere Informationen
Hilda Abeles wurde gemeinsam mit ihrem Ehemann und ihrer Tochter deportiert und ermordet.
Für ihren Ehemann Ernst Abeles ist in der Lindenschmitstraße 49 ein Stolperstein verlegt.
Ihre verwitwete Mutter – der Vater starb 1903 in Wittelshofen – lebte seit 1924 in München im Haushalt der Tochter. Bertha Heymann wurde nach Theresienstadet deportiert und in Treblinka ermordet.
Quellen: Biografisches Gedenkbuch der Münchner Juden 1933-1945 Gedenkbuch „Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945“ Arolsen Archives
