Hildegard Rosenfeld

Hildegard Rosenfeld
* 18.08.1909 in Scheinfeld,
1933 emigriert nach Palästina

Buttermelcherstraße 4, 80469 München
Stolperstein verlegt am 03.07.2026

Biografie

geboren am 18.08.1909 in Scheinfeld, 1933 Flucht nach Palästina

Eltern

Moritz Rosenfeld, geboren am 10.11.1879, Maximiliane Rosenfeld, geb. Pappenheimer, geboren am 29.09.1886 in Ansbach

Geschwister

Beate, geboren am 04.06.1908 in Scheinfeld

Adressen in München

Zugezogen am 13.09.1913 von Schopfloch, Kr. Dinkelsbühl

  • Buttermelcherstraße 4, Sauter (seit 13.09.1913)

Weitere Informationen

Hildegard Rosenfeld besuchte das Luisengymnasium. Sie arbeitete später als Kindergärtnerin. Sie emigrierte im Juni 1933 nach Palästina.

Ihr Vater Moritz Rosenfeld arbeitete an der gemeindlichen Volksschule an der Herzog-Rudolf-Straße, deren Schulleiter er 1934 wurde. Moritz Rosenfeld war Schriftführer des Israelitischen Lehrervereins Bayern. Im November 1938 wurde er verhaftet und in das KZ Dachau verschleppt. Danach plante er die Emigration nach Palästina. Der Plan scheiterte, möglicherweise an seinem Gesundheitszustand, er verstarb am 03.09.1939 in München.

Ihrer Mutter Maximiliane Rosenfeld gelang die Emigration nach Bolivien, später lebte sie in Palästina.

Ihre Schwester Beate besuchte ebenfalls das Luisengymnasium. Sie studierte seit 1927 in Breslau Philosophie, promovierte 1933/34 (Diss. Breslau 1934: Die Golemsage und ihre Verarbeitung in der Literatur). Ihr gelang auch die Emigration nach Palästina.

Quelle:
Biografisches Gedenkbuch der Münchner Juden 1933-1945 - Moritz Rosenfeld