Ilse Hecht, geb. Ehrenfreund
Ilse Hecht, geb. Ehrenfreund
* 01.03.1915 in Berlin, deportiert am 16.07.1942
aus Amsterdam über das Durchgangslager Westerbork nach Auschwitz, ermordet in Auschwitz am 18.07.1942
Am Harras 12, 81373 München
Stolperstein noch nicht verlegt
Biografie

Ilse Hecht, geb. Ehrenfreund
geboren am 01.03.1915 in Berlin, verheiratet, emigriert am 14.02.1938 nach Brüssel, Belgien, emigriert nach Amsterdam, Niederlande, deportiert am 16.07.1942 aus Amsterdam nach Auschwitz, ermordet am 18.07.1942 in Auschwitz (04. Aw 5702)
Eltern
Leib Ehrenfreund, in Berlin, dann Amsterdam, Martha Ehrenfreund, geb. Rosenstein
Geschwister
Herta Ehrenfreund, geboren 07.09.1911 Berlin, emigrierte mit den Eltern nach Amsterdam, wurde am 24.09.1942 in Auschwitz ermordet
Ehepartner
Heirat am 01.01.1938 mit Werner Sigismund Hecht, Kaufmann, Übersetzer, geboren am 29.07.1915 in München, gestorben am 03.09.1942 in Auschwitz
Kind(er)
Peter Frank, geboren am 05.10.1938 in Amsterdam
Adressen in München
Zugezogen am 07.02.1938 von Berlin
- Am Harras 12 (seit 07.02.1938)
Weitere Informationen
Ilse Hecht lebte vor ihrer Eheschließung in Berlin, Meyerhelmstraße 13.
Die Familie lebte mit den Schwiegereltern Hecht und den Eltern und der Schwester von Ilse Hecht zuletzt in der Biesboschstraat 42/II in Amsterdam. Ilse Hecht wurde zusammen mit Ehemann und dem vierjährigen Sohn Peter im Juli 1942 von Amstersam nach Auschwitz deportiert, sie waren vor der Deportation im Sammellager Westerbork inhaftiert. Ilse Hecht und ihr Sohn wurden unmittelbar nach der Selektion an der Rampe in die Gaskammern geschickt. Ihr Ehemann kam ins Lager, er wurde am 30. September 1942 in Auschwitz ermordet.
Ihre Eltern wurden in Sobibor ermordet, Schwester Herta Ehrenfreund (geboren 07.09.1911 Berlin) wurde am 24.09.1942 in Auschwitz ermordet.
Quellen: Biografisches Gedenkbuch der Münchner Juden 1933-1945 Gedenkbuch „Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945“ Arolsen Archives
