Isidor Spiegl
Isidor Spiegl
* 02.07.1868 in Steingrub, Kreis Eger, Böhmne, deportiert am 02.07.1942
nach Theresienstadt, ermordet in Treblinka am 19.09.1942
Ramungstraße 3, 81373 München
Stolperstein verlegt am 14.05.2023
Biografie

Kaufmann, geboren am 02.07.1868 in Steingrub, Kr. Eger, Böhmen, verwitwet, deportiert am 02.07.1942 aus München nach Theresienstadt, ermordet am 19.09.1942 in Treblinka
Eltern
Emanuel Spiegl, Irma Spiegl, geb. Spiegl
Ehepartner
Mally Spiegl, geb. Heilbrunn
Kind(er)
Erna, geboren am 03.10.1903 in Straubing
Adressen in München
- Ramungstraße 3 (seit 23.04.1938)
- Pettenbeckstraße 6 (seit 25.10.1939)
- Rosenheimer Straße 38 (seit 04.02.1941)
- Clemens-August-Straße 9 – Sammellager in Berg am Laim (seit 17.11.1941)
- Knorrstraße 148 – Barackenlager
Weitere Informationen
Isidor Spiegl war vom 11.11.1938 bis 15.11.1938 in sog. “Schutzhaft” im KZ Dachau interniert.
Isidor Spiegl (Deportationsnr. 592) kam am 03.07.1942 mit Transport II/12 nach Theresienstadt. Von den insgesamt 50 Personen dieser Deportation überlebte keine die Deportation. Er wurde am 19.09.1942 mit Transport Bo (Transportnr. 1252) von Theresienstadt in das Vernichtungslager Treblinka deportiert und ermordet.
Tochter Erna emigrierte im August 1939 nach England.
Quellen: Biografisches Gedenkbuch der Münchner Juden 1933-1945 Gedenkbuch „Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945“ Arolsen Archives Statistik des Holocaust
