Karl Heilbronn

Karl Heilbronn
* 07.02.1891 in Achim bei Bremen, deportiert am 20.11.1941
nach Kaunas, ermordet in Kaunas am 25.11.1941

Hedwigstraße 4, 80696 München
Stolperstein noch nicht verlegt

Biografie

Karl (Carl Koppel) Heilbronn

Kaufmann, geboren am 07.02.1891 in Achim bei Bremen, verheiratet, deportiert am 20.11.1941 aus München nach Kaunas, ermordet am 25.11.1941 in Kaunas (05. Kislew 5702)

Eltern

Alfred Heilbronn, Kaufmann in Achim, Getta Heilbronn,. geb. Löwenstein

Ehepartner

Heirat am 21.05.1926 in München (B 659/1926) mit Irma Heilbronn, geb. Vollweiler, geboren am 17.05.1905 in München, gestorben am 25.11.1941 in Kaunas

Kind(er)

Kurt, geboren am 06.04.1927 in Erfurt

Adressen in München

Zugezogen am 10.12.1936 von Augsburg

  • Löwengrube 20, bei der Schwiegermutter (seit 10.12.1936)
  • Hedwigstraße 4, eigene Wohnung (seit 16.06.1937)
  • Hohenzollernstraße 124 (seit 07.05.1940)
  • Ruffinistraße 23 (seit 09.06.1941)

Weitere Informationen

Carl Heilbronn besuchte die Mittelschule. Er nahm am Ersten Weltkrieg teil, und befand sich drei Jahre in russischer Gefangenschaft.

In München war er als Provisionsvertreter in Textilwaren tätig. Das Gewerbe wurde am 05.01.1939 für den 10.11.1938 abgemeldet. Er wurde mit Ehefrau und Sohn deportiert und ermordet.

Quellen:
Biografisches Gedenkbuch der Münchner Juden 1933-1945
Gedenkbuch „Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945“
Arolsen Archives