Leonhard Ambrunn

Leonhard Ambrunn
* 06.04.1910 in München, deportiert am 28.03.1942
nach Piaski, ermordet in Piaski

Tengstraße 27, 80798 München
Stolperstein verlegt am 13.01.2023

Biografie

Kaufm. Angestellter, geboren am 06.04.1910 in München, ledig, deportiert am 28.03.1942 aus Berlin nach Piaski, ermordet in Piaski

Eltern

Julius Ambrunn, Kaufmann in München, Frieda Ambrunn, geb. Frei

Geschwister

Lina v. Suchodolski, geboren 07.06.1906 München, emigrierte nach Italien, später London – nahm nach der Scheidung wieder ihren Mädchennamen an, starb im März 1992 in London-Hendon, England

Adressen in München

  • Nymphenburger Straße 33, bei den Eltern (seit 21.03.1917) (bis 10.05.1931)
  • Stuttgart
  • Nymphenburger Straße 33, bei den Eltern (seit 04.06.1932) (bis 10.04.1934)
  • Berlin
  • Tengstraße 27, bei den Eltern zu Besuch (seit 05.04.1940) (bis 14.05.1940)
  • Abgemeldet am 10.04.1934 nach Berlin

Weitere Informationen

Leonhard Ambrunn verzog am 10.04.1934 nach Berlin. Im Mai 1940 weilte er für 5 Tage bei seinen Eltern in München zu Besuch und meldete sich wieder nach Berlin-Prenzlauer Berg, Lothringer Straße 31, ab. Er wurde am 28.03.1942 nach Piaski deportiert und gilt als dort verschollen.

Die Eltern wurden nach Theresienstadt deportiert und in Auschwitz ermordet.

Quellen:
Biografisches Gedenkbuch der Münchner Juden 1933-1945
Gedenkbuch „Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945“
Arolsen Archives
Statistik des Holocaust