Leopold Weiss

Leopold Weiss
* 27.02.1899 in München, deportiert am 30.10.1939
in das KZ Sachsenhausen, ermordet in Dachau am 20.06.1941

Viktor-Scheffel-Straße 16, 80803 München
Stolperstein verlegt am 12.08.2008

Biografie

Kaufmann, geboren am 27.02.1899 in München, geschieden, deportiert am 30.10.1939 nach KZ Sachsenhausen, ermordet am 20.06.1941 in Dachau (25. Sivan 5701)

Eltern

Emanuel Emil Weiss, Möbelfabrikant in München, Jeanette, geb. Bauer, Möbelhändlerin

Geschwister

Joseph, geboren am 12.04.1894 in Wien, Österreich, ermordet am 25.11.1941 in Kaunas
Johann, geboren am 21.02.1897 in München
Adolf, geboren am 08.01.1900 in München, gestorben am 12.03.1917 in München
Julie, geboren am 30.05.1901 in München, nach Theresienstadt deportiert, ermordet in Auschwitz
Friedrich, geboren am 15.02.1903 in München, ermordet am 27.05.1942 in Berlin-Plötzensee
Leo, geboren am 21.05.1904 in München, gestorben 14.01.1920 München
Magdalena, geboren am 11.12.1905 in München, emigrierte im September 1933
Rosa Vetter, geboren am 05.08.1907 in München, seit 1933 in Traunstein, überlebte dort die Shoah
Henriette, geboren am 01.05.1911 in München, emigrierte im Januar 1937 über Zürich nach Südafrika

Ehepartner

Heirat am 31.05.1928 in Frankfurt an der Oder mit Margarete Doppers, geboren am 29.12.1899 in Duisburg.
Die Ehe galt als Mischehe.

Kinder

Renate, geboren am 07.05.1928 in Frankfurt/Oder
Herbert, geboren am 15.08.1929 in München
Ellen, geboren am 15.08.1934 in München

Adressen in München

  • Viktor-Scheffel-Straße 16, bei der Mutter (bis 07.04.1931)
  • Lindwurmstraße 93 (seit 07.04.1931) (bis 30.10.1939)

Weitere Informationen

Leopold Weiss war seit 30.10.1939 bis 05.09.1940 im KZ Sachsenhausen interniert. Am 06.09.1940 wurde er im KZ Dachau unter der Gefangenennummer 18807 registriert, wo er am 20.06.1941 ermordet wurde.

Der Vater starb am 08.11.1925 in München, die Mutter wurde am 04.06.1942 nach Theresienstadt deportiert, dort starb sie am 06.08.1942.

Am 12.08.2008 wurden für Leopold Weiss, seine Mutter und seine Schwester Julie in der Viktor-Scheffel-Straße 16 Stolpersteine verlegt.

Quellen:
Biografisches Gedenkbuch der Münchner Juden 1933-1945
Gedenkbuch „Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945“
Arolsen Archives