Max Fried
Max Fried
* 12.10.1879 in Wien, deportiert am 13.03.1943
nach Auschwitz, ermordet in Auschwitz
Färbergraben 4, 80331 München
Stolperstein noch nicht verlegt
Biografie

Diplomingenieur, Architekt, Lehrer, geboren am 12.10.1879 in Wien, Österreich, verheiratet, deportiert am 13.03.1943 aus München nach Auschwitz, ermordet im Jahr 1943 in Auschwitz
Eltern
Elias Fried, Schuhwarenhändler, Sophie Fried, geb. Wagner
Geschwister
Moritz, geboren am 28.11.1874 in Zolhynia, Galizien, gestorben am 01.03.1932 in München
Ehepartner
Heirat am 27.03.1912 in München mit Lill Fried, geb. Schwarzschild, geboren am 27.04.1887 in Würzburg
Kind(er)
Walter Erich, geboren am 12.02.1913 in München, Flucht im März 1939 nach Bolivien
Adressen in München
Zugezogen am 01.01.1900
- Färbergraben 7 (seit 17.06.1910)
- Färbergraben 4, Zandern (seit 16.04.1912)
- Frundsbergstraße 8, Schmitt (seit 18.09.1939)
- Clemens-August-Straße 9 – Sammellager in Berg am Laim (seit 20.10.1941)
Weitere Informationen
Max Fried besuchte das Humanistische Gymnasium und studierte fünf Jahre lang an der TH München. Dort legte er die 1908 die Diplomprüfung im Fach Hochbau ab.
Max Fried war vom 11.11.1938 bis 06.12.1938 in sog. “Schutzhaft” im KZ Dachau.
Max Fried wurde gemeinsam mit seiner Ehefrau deportiert.
Ihrem Sohn Walter Erich gelang im März 1939 die Emigration nach Bolivien.
Quellen: Biografisches Gedenkbuch der Münchner Juden 1933-1945 Gedenkbuch „Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945“ Arolsen Archives
