Maximiliane Rosenfeld, geb. Pappenheimer

Maximiliane Rosenfeld, geb. Pappenheimer
* 29.09.1886 in Ansbach,
gestorben in Ramat-Gan, Israel am 10.08.1958

Buttermelcherstraße 4, 80469 München
Stolperstein verlegt am 03.07.2026

Biografie

geboren am 29.09.1886 in Ansbach, verheiratet, gestorben am 10.08.1958 in Ramat-Gan, Israel

Ehepartner

Heirat am 12.02.1907 in Nördlingen mit Moritz Rosenfeld, geboren am 10.11.1879 in Schopfloch, Kr. Dinkelsbühl, gestorben am 03.09.1939 in München

Kinder

Beate, geboren am 04.06.1908 in Scheinfeld
Hildegard Irene, geboren am 18.08.1909 in Scheinfeld

Adressen in München

Zugezogen am 13.09.1913 von Schopfloch, Kr. Dinkelsbühl

  • Buttermelcherstraße 4, Sauter (seit 13.09.1913)

Weitere Informationen

Maximiliane Rosenfeld gelang die Emigration nach Bolivien, später lebte sie in Palästina.

Ihr Mann Moritz Rosenfeld arbeitete an der gemeindlichen Volksschule an der Herzog-Rudolf-Straße, deren Schulleiter er 1934 wurde. Moritz Rosenfeld war Schriftführer des Israelitischen Lehrervereins Bayern. Im November 1938 wurde er verhaftet und in das KZ Dachau verschleppt. Danach plante er die Emigration nach Palästina. Der Plan scheiterte, möglicherweise an seinem Gesundheitszustand, er verstarb am 03.09.1939 in München.

Beide Töchter besuchten das Luisengymnasium.
Tochter Beate studierte seit 1927 in Breslau Philosophie, sie promovierte 1933/34 (Diss. Breslau 1934: Die Golemsage und ihre Verarbeitung in der Literatur). Ihr gelang die Emigration nach Palästina.
Tochter Hildegard, Kindergärtnerin, emigrierte im Juni 1933 nach Palästina.

Quelle:
Biografisches Gedenkbuch der Münchner Juden 1933-1945 - Moritz Rosenfeld