Melanie Breisacher

Melanie Breisacher
* 12.10.1903 in Breisach, deportiert am 14.08.1942
deportiert am 22.10.1940 nach Gurs, am 14.08.1942 aus Darcy nach Auschwitz, ermordet in Auschwitz

Agnesstraße 10, 80798 München
Stolperstein verlegt am 09.11.2023

Biografie

geboren am 12.10.1903 in Breisach, ledig, deportiert am 22.10.1940 in das Internierungslager Gurs, Frankreich, am 14.08.1942 aus Darcy nach Auschwitz, ermordet in Auschwitz.

Eltern

Benjamin Breisacher, Kaufmann in Breisach, Mathilde Breisacher, geb. Model

Geschwister

Ludwig, geboren 07.08.1904 Breisach, gestorben Juni 1983 Nanuet, New York

Adressen in München

Zugezogen am 10.09.1939 von Breisach

  • Agnesstraße 10, bei den Eltern (seit 10.09.1939)
  • Franz-Joseph-Straße 32, bei den Eltern (seit 20.10.1939)
  • Theresienstraße 130, bei den Eltern (seit 21.11.1939)
    – Abgemeldet am 02.07.1940 nach Breisach, Rheintorstraße –

Weitere Informationen

Melanie Breisachers Vater, Benjamin Breisacher, war vom 11.11.1938 bis 20.11.1938 in sog. “Schutzhaft” im KZ Dachau interniert.

Melanie Breisacher verzog am 02.07.1940 mit ihren Eltern nach Breisach.

Von dort wurde die Familie am 22.10.1940 nach Gurs deportiert, wo die Eltern starben. Melanie Breisacher wurde mit Konvoi 19 am 14.08.1942 von Drancy nach Auschwitz deportiert und ermordet.

Einzig ihrem Bruder Ludwig gelang die Emigration nach New York. Er starb im Juni 1983 in Nanuet, New York.

Quellen:
Biografisches Gedenkbuch der Münchner Juden 1933-1945
Gedenkbuch „Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945“
Gedenkbuch „Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945“ - Benjamin Breisacher