Priska Schluttenhofer, geb. Sänger

Priska Schluttenhofer, geb. Sänger
* 27.02.1898 in München, deportiert am 20.11.1941
nach Kaunas, ermordet in Kaunas am 25.11.1941

Neureutherstraße 10, 80799 München
Stolperstein noch nicht verlegt

Biografie

Verkäuferin, geboren am 27.02.1898 in München, verwitwet, deportiert am 20.11.1941 aus München nach Kaunas, ermordet am 25.11.1941 in Kaunas (05. Kislev 5702)

Eltern

Abraham Adolf Sänger, Viehhändler, Rosa Sänger, geb. Friedberg

Ehepartner

Heirat am 20.08.1921 in München mit Ludwig Schluttenhofer, Schneider, geboren am 27.10.1891 in München, gestorben am 09.06.1925 in München.
Die Ehe galt als Mischehe.

Adressen in München

  • Frauenstraße 13, Graf (seit 03.07.1922) (bis 22.07.1929)
  • Quellenstraße 53 (seit 04.08.1925) (bis 01.01.1931)
  • Neureutherstraße 10, Eckertspager (seit 31.12.1930) (bis 01.10.1935)
  • Aventinstraße 12 (seit 01.10.1935) (bis 24.12.1935)
  • Neureutherstraße 10 (seit 24.12.1935) (bis 12.11.1941)
  • Knorrstraße 148 – Barackenlager (seit 12.11.1941)

Weitere Informationen

Die gelernte Schneiderin Priska Schluttenhofer arbeitete als Verkäuferin bei der Münchner Textilfirma Eichengrün & Co. Nach dem Tod ihres Ehemanns war der Maler Leonhard Eckertsperger ihr Lebensgefährte, der ein Porträt von ihr schuf.

Quellen:
Biografisches Gedenkbuch der Münchner Juden 1933-1945
Gedenkbuch „Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945“
Arolsen Archives