Regina Rödelheimer, geb. Stiefel

Regina Rödelheimer, geb. Stiefel
* 18.05.1872 in München, deportiert am 20.11.1941
nach Kaunas, ermordet in Kaunas am 25.11.1941

Sckellstraße 8, 81667 München
Stolperstein verlegt am 05.11.2019

Biografie

Vertreterin, Hausfrau, geboren am 18.05.1872 in München, verwitwet, deportiert am 20.11.1941 aus München nach Kaunas, ermordet am 25.11.1941 in Kaunas (05. Kislev 5702)

Eltern

Nathan Stiefel, Kaufmann in München, Theresia, geb. Gallinger

Geschwister

Ignaz, geboren am 23.10.1864, gestorben am 16.04.1951 in München

Ehepartner

Heirat am 10.10.1893 in München mit Julius Rödelheimer, geboren am 10.11.1859 in Wüstenhausen, Kreis Gersfeld, gestorben am 12.03.1925 in München

Kinder

Hans, geboren am 19.11.1895 in München
Marianne, geboren am 21.05.1897 in München
Johanna, geboren am 27.08.1898 in München

Adressen in München

Zugezogen am 26.04.1881

  • Sckellstraße 8, Blum (seit 15.09.1906) (bis 20.11.1941)

Weitere Informationen

Regina Rödelheimer besuchte die Riemerschmidsche Handelsschule.

Sie war bis 1932 als Vertreterin tätig und übte seither keinen Beruf mehr aus. Nach ihrem Rückzug ins Privatleben wurde sie von ihren Kindern unterstützt.

Tochter Marianne, Tochter Johanna und Enkeltochter Ilse wurden gemeinsam mit Regina Rödelheimer deportiert und ermordet.

Sohn Hans und seine Ehefrau Greta, geb. Fuchs, wanderten 1923 nach Spanien aus, später lebten sie in Marokka. 1945 lebten sie mit ihren beiden Kindern Klaus und Susanne in Brasilien. Dort starb Hans Rödelheimer 1975.

Grab des Ehemannes: Neuer Israelitischer Friedhof, Sektion 11, Reihe 8, Platz 3 (Granit, Grabstein nach Westen ausgerichtet).

Quellen:
Biografisches Gedenkbuch der Münchner Juden 1933-1945
Gedenkbuch „Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945“
Arolsen Archives
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