Sidonie Monschein, geb. Kohn

Sidonie Monschein, geb. Kohn
* 18.05.1871 in Lackenbach (im heutigen Ungarn),
gestorben München am 17.12.1935

Am Glockenbach 7, 80469 München
Stolperstein verlegt am 04.05.2025

Biografie

geboren am 18.05.1871 in Lackenbach, Kr. Oedenburg/HU, verheiratet, gestorben am 17.12.1935 in München (21. Cheshvan 5696)

Ehepartner

Heirat am 28.07.1893 in Neudörfel/Ungarn mit Leopold Monschein, Schneider, geboren am 16.07.1854 in Lackenbach, Kr. Oedenburg, gestorben am 11.07.1940 in München

Kinder

Rosalie, geboren am 11.10.1893 in München
Julie, geboren am 01.10.1894 in München
Josepha Gisela, geboren am 18.01.1899 in München
Joseph, geboren am 02.01.1901 in München

Adressen in München

Zugezogen am 01.08.1886 von Nürnberg

  • Palmstraße 11 (seit 06.10.1898)
  • Oberer Anger 13 (seit 04.08.1909)
  • Am Glockenbach 7 (seit 02.05.1916)

Weitere Informationen

Sohn Joseph lebte seit Mai 1939 in Wien, er wurde am 28.11.1941 von dort nach Minsk deportiert und Opfer der Shoah.

Die Töchter waren alle in Mischehe verheiratet.

Trotzdem Tochter Julie Stettners Ehe erst zum 17.02.1942 geschieden wurde, kam sie mit ihrer unehelichen Tochter Fanny und den drei ehelichen Kindern nach Kaunas, wo sie alle ermordet wurden.

Tochter Rosalie Hoerath starb am 22.12.1939 in München.

Über das Schicksal der Tochter Josepha, verheiratet mit dem Optiker Ernst Kühnhold, liegen keine Informationen vor.

Einzelgrab, Neuer Israelitischer Friedhof, Sektion 18, Reihe 4, Platz 13 (Granit – Inschrift deutsch).

Quellen:
Biografisches Gedenkbuch der Münchner Juden 1933-1945
Biografisches Gedenkbuch der Münchner Juden 1933-1945 - Leopold Monschein