Siegfried Adolph Weil
Siegfried Adolph Weil
* 02.06.1874 in München, deportiert am 15.07.1942
ermordet in Theresienstadt am 06.11.1943
Pettenkoferstraße 35, 80336 München
Stolperstein noch nicht verlegt
Biografie

Kaufmann, geboren am 02.06.1874 in München, verheiratet, deportiert am 15.07.1942 aus München nach Theresienstadt, ermordet am 03.11.1943 in Theresienstadt (05. Cheshvan 5704)
Eltern
Sigmund Weil, Kaufmann in München, Leonora Weil, geb. Raff, verh. Bacharach
Ehepartner
Heirat am 06.01.1904 in München mit Sophie Weil, geb. Kronheimer, geboren am 06.06.1882 in München, gestorben am 26.11.1942 in Theresienstadt
Kinder
Robert Siegmund, geboren am 19.09.1904 in München
Fanny, geboren am 26.12.1907 in München
Franz, geboren am 04.07.1909 in München
Adressen in München
- Pettenkoferstraße 35 (seit 29.09.1913)
- Trogerstraße 36 (seit 05.09.1933)
- Leopoldstraße 16 (seit 04.11.1939)
- Sternwartstraße 24 (seit 12.01.1940)
- Leopoldstraße 16 (seit 31.03.1941)
Weitere Informationen
Siegfried Weil besuchte sechs Jahre das Gymnasium.
Sohn Franz starb am 14.07.1928 in München. Tochter Fanny emigrierte im März 1940 nach Houston, Texas, sie starb dort am 22.10.2001. Sohn Robert emigrierte im Januar 1939 nach New York, er starb am 21.10.1981 in Los Angeles, Kalifornien.
Siegfried Weil war vom 11.11.1938 bis 29.11.2038 in sog. “Schutzhaft” im KZ Dachau interniert.
Er mußte am 22.10.1941 eine “freiwillige” Spende in Höhe von 10.000 RM zur Finanzierung des Lagers Milbertshofen leisten.
Mit seiner Ehefrau kam er am 16.07.1942 mit Transport II/15 (Deportationsnr. 703) in Theresienstadt an. Von den 50 Personen dieses Transportes überlebten acht die Shoah.
Quellen: Biografisches Gedenkbuch der Münchner Juden 1933-1945 Gedenkbuch „Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945“ Arolsen Archives Statistik des Holocaust
