Wilhelm Mamma

Wilhelm Mamma
* 27.02.1902 in Bozen, deportiert am 20.11.1941
nach Kaunas, ermordet in Kaunas am 25.11.1941

Kyreinstraße 3, 81371 München
Stolperstein verlegt am 17.05.2009

Biografie

Vertreter, geboren am 27.02.1902 in Bozen, Südtirol, geschieden, deportiert am 20.11.1941 aus München nach Kaunas, ermordet am 25.11.1941 in Kaunas (05. Kislev 5702)

Eltern

Bernhard Mamma, Kaufmann in München, Anna Mamma, geb. Schwarz

Geschwister

Frieda Hajek, geboren am 17.01.1901 in Bozen, am 10.06.1942 von Prag nach Ujzadow deportiert, ermordet
Johanna Gmeiner, geboren am 13.07.1905 in Gries b. Bozen, mit Nichtjuden verheiratet, überlebte die Shoah in München
Philipp, geboren am 17.09.1912 in München, emigrierte nach Bratislava, überlebte die Shoah

Ehepartner

Heirat am 22.10.1931 in München mit Jetty Mamma, geb. Spieler, geboren am 31.07.1906 in München

Adressen in München

Zugezogen am 23.06.1927

  • Gollierstraße 14, Urschbach (seit 01.07.1927)
  • Kazmairstraße 41, Paulus (seit 07.10.1927)
  • Gollierplatz 18, Paulus (seit 05.10.1927)
  • Gollierplatz 14, Hauber (seit 03.12.1927)
  • Blumenstraße 43, Wiesenberger (seit 31.03.1928)
  • Leonrodstraße 41 (seit 01.01.1930)
  • Entenbachstraße 6, Spieler (seit 06.05.1931)
  • Frauenhoferstraße 6a, Fröhlich (seit 20.06.1931)
  • Brecherspitzstraße 2, bei der Mutter (seit 04.10.1931)
  • Holzstraße 9, Spieler (seit 15.11.1931)
  • Jahnstraße 25, Stangl (seit 05.07.1932)
  • Preysingstraße 48, Schötz (seit 02.05.1933)
  • Innere Wiener Straße 20, bei der Mutter (seit 01.12.1938)
  • Kyreinstraße 3, Mayer (seit 01.08.1939)
  • Clemens-August-Straße 9 – Sammellager in Berg am Laim (seit 22.07.1941)

Weitere Informationen

Wilhelm Mamma betrieb seit 01.04.1937 eine Provisionsvertretung in chemisch-technischen und elektrotechnischen Artikeln in der Preysingstraße 48/I. Er leistete 1940 bei dem Pflastermeister Alfred Mayer in der Thalkirchner Straße 21 Zwangsarbeit.

Seine geschiedene Ehefrau heiratete im Juli 1939 in München Erich Levy, beide wurden nach Piaski deportiert und ermordet.

Quellen:
Biografisches Gedenkbuch der Münchner Juden 1933-1945
Gedenkbuch „Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945“
Arolsen Archives
Statistik des Holocaust